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Kenia-Safari 2010![]() In den letzten drei Wochen im Mai findet eine nicht-öffentliche, nicht-kommerzielle Kenia-Safari statt. Hier kann man Fragen und Antworten als Kommentar anfügen. Dies hier ist vollkommen öffentlich, daher bitte keine geheimhaltungswürdigen Informationen hineinschreiben. Nicht öffentlich ist die Teilnehmerliste, die einige weitere Informationen über die Mitreisenden enthält.
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Letzte Neuigkeiten
Thu, 2010-03-04 23:20 by Hans-Georg
[Aktualisiert 2010-03-08]
Wir haben die Räume im Aero Club. Es sind auch ein paar Einzelzimmer dabei.
Mit den Flugzeugen allerdings sieht es schwieriger aus. Das Flugzeug, das ich eigentlich benutzen wollte, ist im Mai nicht da, sondern macht Luftaufnahmen in Uganda. Wir kriegen jedenfalls eine Cessna 172, aber die trägt nicht soviel Nutzlast, je nach Gewicht eventuell nur 3 statt 4 Personen. Die meisten müssten nun mit einem Linienflug ($351 pro Person) nach Lamu fliegen, und dafür müssten wir unseren Plan um einen Tag verschieben. Unter diesen Umständen würde ich den Lamu-Flug lieber ausfallen lassen, was die gesamte Reise lockern (und auch billiger machen) würde, denn der erste Plan war schon ziemlich straff. Ehrlich gesagt, gefällt mir dieser zweite Reiseplan ziemlich gut. Fragen:
Die hängt inzwischen auch davon ab, ob die Lodges am Fluss, die am 4. März früh um 5 Uhr von einer Flutwelle überrollt wurden, bis Mai wieder benutzbar sind. Die Überflutung muss ziemlich schlimm gewesen sein. Selbst das Forschungs-Zeltlager von "Save the Elephants", das 750 m vom Fluss entfernt ist, wurde weitgehend zerstört.
Die Planung der Autos leidet mehr unter unserer ungünstigen Zahl von 9 Teilnehmern, als ich erst dachte. Wir müssen drei Autos nehmen oder ein größeres, was in jedem Falle die Kosten deutlich erhöht, weil der Suzuki Maruti Gypsy, den ich bevorzuge, ein unschlagbares Leistungs-Preis-Verhältnis hat. Besser wäre es, wenn noch jemand abspringen würde oder wenn wir noch ein bis drei Teilnehmer hinzugewinnen könnten, was allerdings die Raumbuchungen wieder schwieriger machen würde.
Ihr seht, die Organisation einer solchen Reise ist nicht ganz einfach, wenn man alles optimieren will.
Lamu oder nicht Lamu
Wed, 2010-03-10 21:55 by Gabirele
Ich für meinen Teil bin völlig leidenschaftslos, was den Flug nach Lamu oder die Fliegerei insgesamt betrifft (liegt vielleicht nur daran, dass ich nicht weiß, was mir entgeht) und kann sehr gut damit leben, wenn wir statt dessen Hans-Georgs Plan B ausführen und eine etwas ruhigere Kugel schieben.
Zur Lösung des Autoproblems kann ich leider nichts beitragen: selber daheim bleiben will ich nicht, die Bekannten, die sich's leisten könnten, haben schon andere Pläne und die ohne Urlaubspläne sind auch die ohne Geld.
Dir zwischendurch mal ein herzliches Dankeschön, Hans-Georg! Ich bin mir sicher, diese Reise wird deutlich besser organisiert sein als zwei von drei „offiziell professionell“ organisierten, die ich kenne. :-)
Ruhige Kugel
Wed, 2010-03-10 22:06 by Hans-Georg
Auch die ruhige Kugel bedeutet immer noch etliche Reisetage und tausende von Kilometern. So ruhig wird es gar nicht.
Und bedanke dich lieber nicht zu früh. Wer weiß, was noch alles schiefgeht. Die weggeschwemmten Lodges sind schon mal ein fragwürdiges Omen. Bin gespannt, ob sie die schnell genug für uns wieder aufbauen können. Ich sehe uns schon mehrmals umplanen.
Guide to Mt Kenya
Sun, 2010-02-21 13:25 by joerg.kunze
Hi,
ich hab Euch mal einige Auszüge aus meinem Mt Kenya Führer über den Scanner gezogen und hier hinterlegt:
http://www.joergkunze.de/_Kenya/GuideToMtKenya.pdf
Login: Kenia
Passwort: Kenia
Schöne Grüße,
Jörg.
Tel Sa 6.2. mit Thomas Wilke zu Mt Kenya
Sat, 2010-02-06 16:10 by joerg.kunze
Damals im Jahr 1995 waren es 13 Leute mit 3 Jeeps und 1 Flugzeug
Mt-Kenya Team: 4 Leute, 1 Auto vom Süden her hoch bis zur Lodge.
Auf 3000m in der sehr einfachen Lodge gibt es Warmwasser, aber nichts zu essen.
Die Fahrt hoch dauert mehrere Stunden.
Oben viel Nebel auf 3000 Hm.
Dringend warme Schlafsäcke mitnehmen.
Von der Lodge im ersten Dämmerlicht hoch bis 3300 Hm Grenze Nationalpark.
Abmarsch ca. 7:00 morgens. (Kommentar Jörg: Eigentlich viel zu spät.)
Aufstieg bis 4300 Hm. Dort immer noch Vegetation.
Oben hatten einzelne Kopfschmerzen. Vermutlich mangelnde Höhenanpassung.
12:00 Umkehr, Nachmittags Abstieg immer knapp unter der sinkenden Wolkendecke.
Zweite Übernachtung in der Lodge, dann runter mit Jeeps.
Bis 4300 Hm einfache Wanderung - "wie im Sauerland."
Kein Klettern keine alpinen Schwierigkeiten.
Mal über Steine oder Bach hüpfen, nicht mehr.
Aufenthalt vorher ca. 1000 - 1500 Hm, daher keine Höhenakklimatisation.
Wir wissen nicht, ob die Lodge noch in Betrieb ist.
Der Weg durch die verschiedenen Vegetationszonen ist spannend und abwechslungsreich.
Thomas sagt: "Der Tag hat sich definitiv gelohnt!"
Telcon Mi 3.2.2010
Wed, 2010-02-03 19:38 by joerg.kunze
* Lange bei den Tieren stehen bleiben
* Wir werden ein Löwen-Projekt besuchen, ein Hyänenprojekt nicht.
* Wir werden viel Flexibilität haben und können uns jeweils nach Bedarf aufteilen.
* Führerschein: Europäischer Führerschein reicht meist. Polizei ist meist gutwillig. Internationaler Führerschein optional. Linksverkehr.
* Hans-Georg nimmt nichts präventiv, weil er zu oft und zu lange in Afrika ist, empfiehlt aber, Malarone einzunehmen. Wir werden kaum Möglichkeit haben, vor Ort etwas zu kaufen. Nicht jeder braucht etwas, wenn genug etwas dabei haben. 2 Packungen pro Gruppe reichen. Malaria-Wahrscheinlichkeit <1%, aber Risiko einer tödlichen Erkrankung sehr hoch. Wenn jemand kritisch erkrankt, kann er mit dem Flieger ins Krankenhaus gebracht werden. Lariam Kurdosis ist nicht zu empfehlen - Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Depressionen...
* Impfungen eigentlich nicht erforderlich. Empfohlen: Tetanus und Gelbsucht. Impfausweise mitnehmen - die sind bei innerafrikanischen Grenzübertritten erforderlich.
* Dollars in kleinen Scheinen mitbringen (5er, 10er, 20er, 50er): ca. 700 USD plus ca. 500 €. Hans-Georg macht noch eine genauere Schätzung. Ec-Karte 1. Wahl, zur Not Kreditkarte. Reisechecks sind umständlich.
* Bezahlung auch in Euro möglich, aber meist vom Wechselkurs her ungünstiger.
* Planung: 1 Wo Südosten und je 2-3 Tage in Naturschutzgebiete - Lamo Flug - 1 Wo lange Fahrt nach NW Lake Naiwasha, Nakuru See, Baringo Vögel und Forschungsprojekt, Samburu, am Mt Kenya vorbei zurück - 4 Tage Masai Mara.
* Kleidung ca. 10-33°C
* 2 Sorten von Tagen: Reisetag ohne große weitere Aktivitäten oder Vor-Ort Tage: morgens und abends raus, mittags Lodge
* Silvia, Mark und Jörg haben Interesse an einer Bergtour.
* Nachts wird nicht gefahren und sich auch nicht draußen aufgehalten.
* Der Tag geht von halb sieben bis halb sieben. Die Dämmerung ist sehr kurz, ca. 30 min.
* Fotographieren hat höchste Prio. Für ein Foto wird immer angehalten. Stativ macht keinen Sinn, höchstens Bohnensäckchen oder Ministativ. Polfilter.
* GPS: Es gibt nur Garmin World Map mit niedriger Qualität. GPS macht absolut Sinn auch ohne Karte.
* Hans-Georg hat einen Wechselrichter dabei.
* Strom ist 230V 50Hz, englische Steckdosen. Adapter macht Sinn.
* Im Februar schon machen: Flug, Reisepaß, internationaler Führerschein, Impfungen.
* Reisevorbereitungen und Checkliste dringend lesen!!!
* Kleine Geschenke: Gebrauchte, gute Kleidungsstücke.
* Vortreffen auf der MV in Dortmund abends.
* Alle sind generell frei, aus der Gruppe auszuscheren. Am besten ist es natürlich zusammen im Team und im Konvoi.
* Linksverkehr. Straßenverkehr in Nairobi ist spannend.
Bohnensäckchen
Mon, 2010-02-15 20:53 by Gabirele
Hallo Hans-Georg,
werden wir vor Ort Gelegenheit und Zeit haben, Bohnen oder Linsen einzukaufen oder empfiehlst Du die Einfuhr deutscher Hülsenfrüchte?
Gabriele (vor deren innerem Auge gerade der Actionthriller abläuft, dessen Protagonisten nur dank eines Bohnensäckcheneintopfs vor dem sicheren Hungertod bewahrt werden)
Lieber mitbringen
Mon, 2010-02-15 22:07 by Hans-Georg
Wir werden in Kenia nicht oft zum Einkaufen kommen und so gut wie nie Zeit für Einkaufsbummel haben. Daher würde ich solche Sachen mitbringen. Ein Bohnen- Linsen-, Erbsen- oder Maissäckchen gibt's ja auch nicht fertig zu kaufen.
Mount Kenya Besteigung
Thu, 2010-02-04 16:48 by mark.dettinger
Um die Bergtour etwas genauer zu spezifizieren: Mein Vorschlag ist, den Lenana-Gipfel (4,985m) des Mount Kenya zu besteigen. Das wäre eine reine Trekking-Tour ohne Klettern. Dauer: 4-5 Tage.
http://www.mountkenyaclimbing.com/mountainclimbing/climbingmountkenya.html
Tourplanung Mt Kenya
Sat, 2010-02-06 20:38 by joerg.kunze
Hallo Mark,
unabhängig von Dir bin ich zum gleichen Ergebnis gekommen. Hier meine Überlegungen im einzelnen:
* Batian (5.199 Hm) und Nelion (5.189 Hm) sind hochalpine Klettergipfel und kommen nicht in Frage.
* Auf bzw. über den Lenana (4.985 Hm) führt eine hochalpine Wanderroute. Der kommt in Frage.
* Von allen Seiten ist der Berg bis auf ca. 3000 m per Jeep zugänglich.
* Als Routen kommen nur Naro Moru und Chogoria in Frage.
* Naro Moru ist kürzer und schneller, Chogoria angeblich schöner.
* Zelten ist im Park Mt Kenya überall gestattet.
* Ausrüstung muß selbst hoch getragen werden. Träger lohnenswert, ca. 6 US$/Tag (Stand 1998).
* Für den Park ist Eintritt zu entrichten.
* Woher können wir ein Pulsoxymeter leihen? DAV Sektion HH?
* Der vorherige Aufenthalt auf 1000 bis 1500 Hm erbringt keine Höhenakklimatisation.
Eine beispielhafte Tourenplanung für Point Lenana über die Naro Moru Route:
1. Tag: 2400 Hm bis 3000 Hm, 2.5 Std. bis zum Meteorological Clearing.
2. Tag: Eingehtour auf ca. 3500 Hm und zurück zum Meteorological Clearing. - Alternativ Zelten auf 3600 Hm (besser).
3. Tag: 6 Stunden Aufstieg zum Mackinder Camp auf 4200 Hm.
4. Tag: Über die Austrian Hut auf den Gipfel (Point Lenana) und wieder Abstieg zum Mackinder Camp.
5. Tag: Abstieg bis ganz unten.
+1 Reservetag: Falls Symtome von Höhenkrankheit auftreten oder das Wetter nicht mitspielt.
Die Tourplanung habe ich zusammen mit einem ausgebildeten Höhenbergsteiger aufgestellt. Sei Kommentar: Es geht aufgrund der gesundheitlichen Risiken auf keinen Fall schneller. Alle Teilnehmer müssen genau beobachtet werden. Falls Anzeichen von Höhenkrankheit auftreten MUSS ein zusätzlicher Akklimatisationstag eingelegt werden.
Die kommerziellen Reiseveranstalter planen den Gipfel teilweise am 3. Tag. Das ist leichtsinnig und das mache ich nicht.
Gruß, Jörg.
Danke
Wed, 2010-02-03 22:45 by Hans-Georg
für die erstklassige Mitschrift!
Ich habe mir wieder mal erlaubt, eine kleine Änderung zu machen. Ich empfehle eigentlich schon, Malarone regelmäßig einzunehmen. Das ist wohl nur dadurch übertüncht worden, dass wir danach eine Weile darüber diskutiert haben, dass man auch nur eine Kurpackung dabei haben kann, aber das ist nicht meine eigentliche Empfehlung.
Wenn eine Packung nicht für die ganzen drei Wochen reicht, dann kann man nach den ersten beiden Wochen aufhören, weil Nairobi und Masai Mara keine Malariagebiete sind.
Bei den Geschenken sind wir über die Kleidung nicht hinausgekommen. Andere mögliche Geschenke sind Schreibstifte (auch für Kinder), Armbanduhren, Taschenrechner, MP3-Spieler, Taschenlampen, Akkus mit Ladegerät und dergleichen. Ihr müsst keine Geschenke mitbringen, aber wenn ihr etwas übrig habt oder leicht beschaffen könnt, dann könnt ihr jemandem eine kleine Freude machen.
Bewegung
Mon, 2010-02-01 15:50 by joerg.kunze
Hallo Hans-Georg,
2 gute Nachrichten vorweg: Mein KLM Flug nach Nairobi ist gebucht und mein Telefon geht wieder.
Bei der gestrigen Telcon hatte Mausi eine recht bewegungsarmes Programm skizziert, nämlich Lodge-Jeep-Lodge-Jeep-Lodge. Da ich Urlaube meist dazu nutze, mich durch Bewegung vom alltäglichen sesselgebundenen Stillsitzen zu erholen, fänd ich es super, wenn Du hier und da Bewegungsmöglichkeiten mit vorsehen könntest. Also daß man sich einfach mal zwanzig, dreißig Kilometer die Füße vertreten kann. Oder mal tausend Höhenmeter hoch und runter. Natürlich nur, wenn Sicherheitslage und Löwenrudel das hergeben.
Übrigens kannst Du bei uns Teilnehmern - zumindest soweit ich sie kenne und angsprochen habe - davon ausgehen, daß sie körperlich aktiv und mindestens überdurchschnittlich fit sind.
Schöne Grüße,
Jörg.
P.S.: Kann man in Kenia eigentlich vor dem Frühstück joggen gehen?
Da finden wir schon was
Mon, 2010-02-01 21:23 by Hans-Georg
Ein bisschen haben die Safaris das so an sich, weil man sich innerhalb der Naturschutzgebiete, außer im Lodge-Gelände, nur im Auto bewegen darf.
Aber es gibt etliche Auswege aus dieser Einschränkung.
Was wirklich nicht so gut geht, ist, dort herumzurennen, wo wilde Tiere und keine Menschen sind. Das kann lebensgefährlich sein, wenn du die Tiere nicht rechtzeitig siehst und wenn sie dich nicht rechtzeitig sehen. Aber zum Glück oder leider, wie man's nimmt, gibt es in weiten Teilen Kenias nicht mehr so viele wilde Tiere. Es werden immer weniger.
Klasse.
Mon, 2010-02-01 22:51 by joerg.kunze
Wow. Ich bin begeistert. Und bei so einer Wanderung gerne dabei. Dankeschön.
Wegen Mt Kenya habe ich Thomas angeschrieben und warte noch auf eine Antwort. So eine Tour würde ich generell nur machen wollen, wenn sich mehrere andere anschließen. Wir sind ja schließlich als Gruppe unterwegs und das finde ich gut so.
Ansonsten müssen wir auch nicht übertreiben. 10km Füße vertreten tut auch gut. Ich möchte lediglich drei Wochen durchgehendes Brutverhalten vermeiden, bei dem ich abwechselnd die Autositze und die Liegen am Pool ausbrüten darf. Daß afrikanische Safari im Auto stattfindet, habe ich verstanden und ich freu mich drauf.
Fußweg nach Nairobi
Mon, 2010-02-01 19:51 by Gabirele
Hallo Jörg,
Du schreibst:
Mein KLM Flug nach Nairobi ist gebucht
Welchen Flug hast Du jetzt gebucht? Den KL0565 am Sonntag, planmäßige Ankunft um 19:25 Uhr in Nairobi?
Ist mir recht (will sagen: der passt mir gut).
Übrigens kannst Du bei uns Teilnehmern - zumindest soweit ich sie kenne und angsprochen habe - davon ausgehen, daß sie körperlich aktiv und mindestens überdurchschnittlich fit sind.
Da sieht man, dass Du mich noch nicht kennst. ;-)
Ein bisschen die-Füße-vertreten wäre durchaus fein (mir reichen da 10 km vollkommen, um Wohlgefühl zu erzeugen), ist aber nicht zwingend Bestandteil meiner Safari-Vorstellungswelt und das Joggen in der Serengeti überlasse ich definitiv den Massai und Leuten, die gern verfrüht in die Zeitung kommen möchten.
Liebe Grüße,
Gabriele
10 km
Mon, 2010-02-01 22:59 by joerg.kunze
Hallo Gabriele.
die Flüge habe ich gebucht, wie von Hans-Georg angegeben, sprich:
9.5. KL0565 und 30.5. KL4140.
Und 10 km Füße vertreten tut auch gut. Wir sind eine Gruppe und ich denke, wir finden ein gutes Mittelmaß, mit dem alle glücklich sein können. Ich lege nur Wert darauf, daß das Mittelmaß nicht ganz bei Null liegt. Und die Vorschläge von Hans-Georg klingen richtig gut, finde ich.
9.5. KL0565 und 30.5. KL4140
Sun, 2010-02-07 16:00 by Gabirele
sind jetzt auch meine.
*freuhüpf*
Telefonkonferenz
Sun, 2010-01-31 10:47 by Hans-Georg
Hier ist eine Kopie von Jans Mail bezüglich der Telefonkonferenz, die er eingerichtet hat, damit nicht jeder wieder nach der Mail suchen muss (so wie ich eben :-). Die Zeiten habe ich nachgetragen.
Sehr geehrte(r) Empfaenger(in),
riedinger©sns.eu moechte Sie herzlich zu einer Telefonkonferenz einladen:
Wählen Sie zum angegebenen Zeitpunkt eine der Rufnummern und geben nach der Aufforderung die Konferenzraumnummer 27 63 89# ein.
Der Anruf auf unser Hamburger oder Muenchener Rufnummer verursacht Ihnen keinerlei Mehrkosten als ein normales Telefongespraech ins deutsche Festnetz.
Telcon So 31.1.2010
Sun, 2010-01-31 20:26 by joerg.kunze
Hi,
ich hatte ja versprochen, die wichtigsten Punkte der Telcon zu notieren. Sodann:
So weit meine Notizen. Wenn noch was fehlt, ergänzt es.
Gruß, Jörg.
[2009-01-31 Hans-Georg - Habe ein paar kleine Änderungen eingearbeitet.]
Fragen
Sun, 2010-01-31 10:07 by joerg.kunze
HG: Ja. Eigentlich die ganze Webseite, also http://michna.com/kenia.htm.
Die Anleitung für das Fahren im Gelände gibt's nur auf englisch—die steht daher nur in der englischen Ausgabe http://michna.com/kenya.htm.
HG: Beides, aber jetzt noch nicht. Ich mache später noch eine genauere Planung, aber da wir nie ganz sicher sein können, ob alles nach Plan läuft, können wir den Plan auch jederzeit, auch in letzter Sekunde noch, einfach ändern.
Wir buchen keine Lodges, sondern fahren einfach hin. Das enthält das Risiko, dass wir irgendwo keine Übernachtung kriegen und im Auto übernachten müssen, was unbequem wäre. Aber da überall mehrere Lodges sind und die eigentliche Touristensaison noch nicht begonnen hat, ist dieses Risiko klein. Es ist mir in meiner gesamten Kenia-Zeit, also in 'zig Jahren, noch nie passiert. Selbst, dass meine Wunsch-Lodge voll war und ich in eine andere gehen musste, war außerordentlich selten. Könnte bei unserer etwas größeren Mannschaft schon mal passieren, aber selbst das ist unwahrscheinlich.
Allerdings müssen wir den Aero Club buchen, denn der ist öfter mal ausgebucht. Aber die Rückfahrt können wir ja immer nach Plan antreten, und wenn sich die aus irgendwelchen Gründen tatsächlich auch einmal verschieben sollte, dann können wir dort anrufen und versuchen, umzubuchen, oder wir gehen in andere Hotels in der Umgebung.
Das einzige, was unseren Plan an einer Stelle verändern könnte, wäre eine Verschiebung des Lamu-Fluges. Das beträfe aber auch nur eine Übernachtung.
HG: Ich werde es versuchen, aber die Preise ändern sich von Lodge zu Lodge und von Jahr zu Jahr, also wird das nie ganz genau. Wenn jemand Lust verspürt, so eine Kostenschätzung zu machen, dann kann ich gerne Detail-Informationen liefern, z.B. unsere bevorzugten Lodges. Eine etwas gröbere Schätzung hatte ich ja schon ausgesprochen. Auf die letzten bekannten Preise wird im Reiseplan im Kapitel Kosten verwiesen.
Denkt auch daran, dass das Fliegen in Kenia auch etwas kostet. Ich habe die neuesten Preise nicht, aber rechnet mal mit grob €70 pro Person und Flugstunde. Lamu und zurück sind ca. 6 bis 7 Flugstunden. Und man kann auch auf mindestens einer unserer Touren mitfliegen, wenn man will und wenn im Flugzeug noch Platz ist und wenn genügend viel Interesse am Fliegen besteht. (Sonst nehmen wir das Flugzeug gar nicht erst mit.)
HG: Man braucht für Kenia keine Impfungen. Das größte Risiko einer lebensgefährlichen Erkrankung ist die Malaria, gegen die wir Maßnahmen ergreifen müssen. Die Details dazu stehen aber auch im Reiseplan.
Glücklicherweise sind viele unserer Reiseziele so gut wie malariafrei, z.B. Nairobi und Masai Mara. Das größte Malraria-Risiko haben wir wahrscheinlich in Lamu an der Küste, aber da bleiben wir nur ca. zwei Tage und schlafen alle unter Moskitonetzen (außer die, die lebensmüde sind :-).
Trotzdem empfehle ich die Präventiv-Droge Malarone. Lasst euch kein Lariam verschreiben, das ist Teufelszeug (schon am eigenen Leibe verspürt).
Es gibt ein paar Impfungen, die bei Reisen in Entwicklungsländer immer empfohlen werden, z.B. Tetanus und bestimmte Arten von Gelbsucht. Wer will und diese noch nicht hat, könnte sie sich noch verpassen lassen. Das muss man rechtzeitig tun, also relativ bald, glaube ich.
Aber wenn man sich auf unserer Safari vorsichtig bewegt und z.B. nicht mit nackten Beinen durch Dornbüsche rennt, dann ist auch dieses Risko nicht hoch. Wer also keine Lust für eine solche Impfung verspürt, der kann sie auch weglassen. Gebt mir aber bitte nicht die Schuld, wenn ihr dann an so etwas zu Grunde geht. Das ist halt die Sache mit den kleinen Risiken, die wir Menschen nicht gut einschätzen können, an denen die Ärzte und die Pharma-Industrie aber gut verdienen.
HG: Du kriegst automatisch eine Antwort-Mail (wenn du keinen übereifrigen Spam-Filter hast). Darin steht ein Link für eine erste Anmeldung, und dort kannst du dein Passwort eingeben. Du kannst dir auch später jederzeit ein neues zusenden lassen, ebenfalls automatisch, und es dann wieder ändern. Sollte also kein Problem sein.
HG: Der RSS-Feed dient dazu, dass du automatisch benachrichtigt wirst, wenn in diesem "Open forum" etwas Neues eingetragen wurde. Jeder moderne Browser kann das—du brauchst also keine besondere Software dafür. Wenn du auf den Link klickst, sollte im Browser der RSS-Feed erscheinen, in dem du ihn auch abonnieren kannst. Jedesmal, wenn du dann den Browser aufmachst, oder in von dir vorgegebenen Zeitabständen, prüft er dann automatisch, ob es etwas Neues gibt und zeigt es dir an.
Du kannst das aber auch lassen und alle paar Tage auf die Seite schauen. Es geht auch ohne RSS.
Jetzt wird's ernst
Sat, 2010-01-30 22:13 by Hans-Georg
Sun, 2010-01-31 20:30 – überarbeitet
Ich habe meinen Flug gebucht. Die beste Wahl scheint wieder KLM zu sein (Buchung auf http://klm.com/). Für euch würde der Hin- und Rückflug ungefähr €636 kosten, was ich für recht billig halte. (Ich muss etwas mehr zahlen, weil mein Hinflug im April aus unerfindlichen Gründen teurer ist.)
Was ich mit euch noch diskutieren möchte, ist, ob ihr lieber am Sonntag, 2010-05-09 oder doch schon am Samstag, 2010-05-08 kommen wollt. Der Samstag hätte für euch den Nachteil, dass ihr vermutlich Freitag abends von der Arbeit kämt und dann am nächsten Morgen schon um 4 Uhr oder noch früher der Wecker klingelt, was ich für stressig halte. Deshalb empfehle ich euch den Sonntag. Ansonsten wäre es halt einen Tag teurer, aber auch einen Tag länger. Der KLM/Kenya Airways-Flug ist in beiden Fällen gleich teuer. Der Hinflug ist in jedem Falle KLM KL0565, 10:25 Uhr ab Amsterdam Schiphol, der Rückflug Kenya Airways KL4140 oder die entsprechende KA-Nummer, die ich im Moment nicht weiß, 8:40 Uhr ab Nairobi.
Ich würde vorschlagen, stimmt einfach ab und versucht mal, hinzukriegen, dass keiner ein Veto einlegt. Ganz blöd wäre, wenn fast alle am Samstag nach Nairobi kämen und dann auf einen warten müssten, der erst am Sonntag kommt.
Wir haben uns auf der Telefonkonferenz 2010-01-31 schon weitgehend auf den Sonntag geeinigt.
Es gibt auch noch andere Flüge zu anderen Zeiten, auch z.B. Nachtflüge. Ich persönlich mag sie nicht, aus zwei Gründen:
Ihr könnt ja auch mal sagen, wie ihr darüber denkt. Mir ist es völlig egal, wann ihr ankommt, wenn ihr nur alle möglichst zur gleichen Zeit kommt, wenn es denn geht.
[Nachtrag Egypt-Air-Flug:] Es scheint noch mindestens einen billigeren Flug mit Egypt Air zu geben. Ich bin früher öfter mit Egypt Air geflogen, bin aber davon abgekommen, weil man da immer irgendwann nach Mitternacht viele Stunden Wartezeit in Kairo hatte.
Wenn mehrere von euch sich auf diesen Flug einigen, wäre er aber auch machbar. Ich würde euch dann auch zur passenden Zeit abholen. Ihr solltet dann am Sonntag, dem 9. Mai ankommen, wahrscheinlich morgens.
Ein größeres Problem wäre es, wenn ihr mit diesem Flug schon am Samstag, dem 29. Mai, abends abfliegen müsstet, denn das macht Planungsschwierigkeiten. Wir kommen normalerweise erst am Samstagabend in Nairobi an, und wenn irgendetwas schief geht, dann verpasst ihr den Flug. Wenn wir aber schon am Freitag nach Nairobi zurückfahren, verlieren wir einen ganzen Tag. Deswegen könnte dieser Flug, wie jeder andere Nachtflug auch, etwas problematisch sein. [Ende Nachtrag Egypt-Air-Flug]
Die Reiseroute, die ich mir für eine dreiwöchige Safari denke, besteht aus vier Touren, alle beginnend und endend in Nairobi:
Den Flug nach Lamu können wir auch nach die Baringo-Samburu-Tour verschieben, wenn uns das Wetter beim ersten Versuch nicht gut genug erscheint. Wir sind ja noch halb in der Regenzeit, und da gibt es manchmal tief hängende Wolken, die einen sicheren Flug nach Lamu unmöglich machen. Zu diesem Thema gleich noch mehr.
Die beiden Touren Baringo-Samburu und Masai Mara sind genau im Reiseplan beschrieben. Tsavo ist auch beschrieben, unter Kilaguni Lodge, aber wir müssen nicht unbedingt in diese Lodge gehen. Sie ist zwar sehr schön und hat eine Landebahn davor, wo man mit dem Flugzeug bis an die Lodge rollen kann, aber sie ist auch nicht gerade billig. Das können wir uns noch überlegen oder es kurzfristig vor Ort entscheiden.
Und überhaupt würde ich die Tsavo-Idee noch nicht als endgültig bezeichnen—vielleicht fällt uns noch etwas anderes ein, oder wir lassen den Tsavo ganz aus. Unser Programm wäre auch ohne ihn schon ziemlich straff. Wenn man zuviel macht und zuviel fährt, dann wird es zu unruhig und stressig.
Zweites Thema: Das Fliegen
Martina, willst du in Kenia fliegen? Meine Idee ist, dass du in Kenia deine Lizenz anerkennen lässt. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit dieser Prozedur, aber seit einigen Jahren kann man in Kenia mit einer einfachen, nicht allzu bürokratischen Prozedur seine ausländische Lizenz zeitweilig anerkennen lassen.
Das eigentliche Problem ist gar nicht die Anerkennung, sondern die Frage, ob dir jemand ein Flugzeug vermietet. Dazu müsstest du dich mit einem Piloten einem Checkout unterziehen, der je nach deiner Erfahrung und deinen Fähigkeiten eine Stunde dauern kann oder auch mehrere Stunden über mehrere Tage verteilt.
[Nachtrag 2010-02-04] Ich habe oben zwei Dokumente angehängt, die ich gerade erhalten habe und die die Versicherungsbedingungen auflisten. Ich bin nicht sicher, ob diese immer eingehalten werden müssen, aber sie liefern einen Anhaltspunkt. [Ende Nachtrag 2010-02-04]
Das bedeutet allerdings, dass du auch mindestens eine Woche früher anreisen müsstest als die anderen. Ich reise schon zwei Wochen früher an, weil ich noch mehr zu erledigen habe, würde dann aber bei deiner Ankunft in Nairobi sein und dich abholen.
Die Leute sind vollkommen gutmütig und nett, aber sie geben dir einfach kein Flugzeug, wenn sie merken, dass du den kenianischen Bedingungen nicht gewachsen bist und wenn sie dir nicht in absehbarer Zeit alles beibringen können, was du beherrschen musst.
Mein Vorschlag wäre, dass du das einfach versuchst, denn wahrscheinlich kannst du nicht einschätzen, was man in Kenia von dir verlangt und ob du das kannst. Wenn es klappt—prima, wenn nicht, dann ist das auch nicht so schlimm. Du bist in jedem Fall eine Erfahrung reicher, und niemand wird es dir übelnehmen, wenn es nicht funktioniert. Du solltest dich dafür nicht unter Druck setzen, sondern es als Vergnügen betrachten.
Wir brauchen dich als Pilot nur für den Lamu-Flug. Das ist ein drei Stunden langer Flug, zu einem guten Teil über Niemandsland, Dornbusch-Savanne, und schnurgerade nach GPS. Das hat auch den Vorteil, dass du nicht auf schwierige Bush-Strips gedrillt werden musst, denn Lamu hat eine lange, asphaltierte Landebahn. Wahrscheinlich wirst du eher auf Seitenwind-Landungen vorbereitet.
Ich habe heute eine Weile darüber sinniert, ob wir in Formation fliegen sollten, und glaube, wir sollten das größtenteils tun, insbesondere beim Aus- und Einflug von und nach Nairobi. Das würde dir den ungewohnten Funkverkehr ersparen. Wir würden auch voraussichtlich einen kleinen Umweg von 10 nm fliegen, um den "Northeast-Access-Lane"-Korridor zu vermeiden, der präzise geflogen werden müsste (zwischen dem internationalen Airport und einem Militärflughafen mitten in Nairobi hindurch). Die andere Strecke braucht nur viel weniger genau navigiert zu werden, und wenn man sowieso über 500 km fliegen muss, dann kommt es auf 20 weitere auch nicht mehr an.
Nachdem wir aus der Nairobi-Control-Zone heraus sind, sind wir allein. Wir fliegen dann nach ca. einer Stunde noch über einen letzten Flugplatz—Kitui—hinweg, und dann gibt es keine Besiedlung mehr, außer, wenn wir Glück haben, ein paar roten Elefanten, bis zum Tana River kurz vor der Insel Lamu. Meist gibt es nicht einmal Funkverkehr, weil die Sender da draußen nicht sehr dicht gesät sind. Wir können die meiste Zeit ungestört auf einer Flugzeug-zu-Flugzeug-Frequenz quatschen, wenn wir wollen.
Mark, vielleicht hast du im Mai ja auch schon deine Lizenz. Das wird dir zwar nicht viel nützen, denn als Fluganfänger kriegst du in Kenia für einen solchen Flug höchstwahrscheinlich kein Flugzeug, aber selbst das könnten wir versuchen und mit den Flugzeugeigentümern in Nairobi besprechen.
Auf jeden Fall aber wärst du als Kopilot sehr hilfreich. Du könntest insbesondere bei den An- und Abflügen auf die Flughöhe achten, beim Navigieren helfen und alle möglichen anderen Aufgaben übernehmen, um Martina so gut wie möglich zu entlasten.
Mein Vorschlag wäre, bei tiefen Wolken nicht unter 1.000 Fuß zu sinken, sondern bei 1.000 Fuß umzukehren und z.B. in Garsen zwischenzulanden, bis sich die Wolken verzogen haben. Das Land ist in Küstennähe zwar flach, aber ich möchte kein Risiko eingehen und überall sichere Reserven haben. Wir sollten daher alles, so gut es geht, schon vorher besprechen, so dass wir nicht in schwierigen Situationen in der Luft unnötig mit Entscheidungsfindung zu tun haben.
Martina, mit welchen Flugzeugtypen hast du Erfahrungen? Zur Debatte steht wahrscheinlich eine Cessna 172 oder vielleicht auch noch andere Typen wie Piper Cherokee, aber das steht noch nicht fest. Wieviele Flugstunden bist du schon als Pilot geflogen?
Ein weiteres Problem, das wir noch lösen müssen, ist, dass wir, wenn alle tatsächlich mitkommen, nicht alle in zwei viersitzige Flugzeuge passen. Außerdem trägt die Cessna 172 keine vier Leute, schon gar nicht mit Gepäck. Es gibt mehrere mögliche Auswege:
Flugkosten
Wir müssen die reinen Flugzeiten bezahlen. Zuletzt bewegte sich der Preis um die €70 pro Person und Flugstunde, kann aber inzwischen schon wieder gestiegen sein. (Bei Checkout-Flügen ist es etwas anders, und dort kommen auch noch Kosten für den Checkout-Piloten hinzu.)
Ich halte es normalerweise so, dass ich alle Kosten für meinen Checkout und sonstige Vorbereitungsflüge selbst bezahle.
Die Flugkosten für die Streckenflüge mit Passagieren werden durch drei geteilt. (Es gibt drei Passagier-Sitzplätze.) Jeder Passagier bezahlt ein Drittel. Wenn alle Plätze besetzt sind, bezahlt der Pilot überhaupt nichts. Wenn Plätze frei bleiben, dann übernimmt der Pilot diese Kosten.
Das hat den Vorteil für die Mitreisenden, dass ihre Flugkosten gut planbar sind und nicht davon abhängen, wieviele Passagiere mitfliegen. Für den Piloten hat es den Vorteil, dass er möglicherweise für diese Flüge nichts zu bezahlen braucht, aber dafür das Risiko trägt, möglicherweise Teilstrecken teilweise oder ganz alleine bezahlen zu müssen.
Schön wäre es für mich, wenn ich dadurch billiger davonkäme als ihr, aber leider ist das nicht so. Wenn man bedenkt, dass der Pilot mindestens eine Woche vorher anreisen muss, um alles vorzubereiten (Flugschein, Checkout, möglicherweise Trainingsflüge), dann ist diese Ersparnis, wenn sie denn tatsächlich eintritt, nur ein schwacher Trost und führt noch lange nicht zu einem vollständigen Ausgleich.
Im Falle des Lamu-Fluges nehme ich an, dass die Flugzeuge voll werden, so dass Martina dieses Risiko nicht oder nur sehr begrenzt tragen muss, z.B. nur dann, wenn jemand erst auf dem Hinflug feststellt, dass er das Fliegen in einem kleinen Flugzeug in Ostafrika wider Erwarten doch nicht verträgt und lieber über Land (sehr langwierig) oder in einem größeren, schnelleren Linienflugzeug zurückkommen will. Ich hoffe mal, dass das unwahrscheinlich ist.
So, das wär's erst einmal für heute. Ich warte auf eure Meinungen.
Telefonische Erreichbarkeit / Internetzugang
Sun, 2010-01-24 23:06 by jan
Für mich wäre es aus beruflichen Gründen sehr hilfreich, wenn ich gelegentlich eine Internetanbindung nutzen könnte. Wie sind die Chancen und Preise hierzu? Inwiefern ist man telefonisch (mobil) erreichbar?
Steht alles im Reiseplan
Sun, 2010-01-24 23:25 by Hans-Georg
Ich kann euch alle nur bitten, den Reiseplan zu lesen, denn darin stehen auch etliche Informationen, die noch deutlich wichtiger sind als die über Handys und Internetverbindungen.
http://michna.com/kenia.htm#Mobiltelefone
http://michna.com/kenia.htm#Internetverbindung
Also mal schnell die Lesebrille aufsetzen. (:-) Ich empfehle sogar, den Reiseplan auszudrucken und mitzunehmen, weil er Streckenbeschreibungen enthält, die man unterwegs möglicherweise braucht. Es kann nicht schaden, wenn in jedem Auto ein Exemplar griffbereit liegt.
Eingehende Anrufe
Mon, 2010-01-25 00:47 by jan
Muss in Kenia der angerufende Mobilfunkteilnehmer auch etwas für Anrufe bezahlen?
Falls Interesse besteht, könnte ich Anrufweiterleitungen von deutschen Festnetznummern für ca. 7 Cent/min zu kenianischen Mobilfunknummern konfigurieren. Wir könnten uns z. B. kenianische Prepaidkarten besorgen und wären dann preisgünstig erreichbar.
Handys kontra Safari
Mon, 2010-01-25 21:29 by Hans-Georg
Sun, 2010-01-31 21:00 – überarbeitet
Meines Wissens muss man in Kenia selber etwas dazuzahlen, wenn man z.B. von Deutschland aus angerufen wird. Ich persönlich hoffe aber nicht nur wegen der Kosten, dass mich im Urlaub niemand anruft, und erfahrungsgemäß passiert das bei mir auch nur sehr selten.
Ein Problem mit der Weiterleitung könnte sein, dass wir die Telefonnummern ja erst erfahren, nachdem wir die SIM-Karte gekauft haben.
Mitreisende, deren Telefon bei Fahrten in Naturschutzgebieten, also z.B. beim Beobachten von Wildtieren, klingelt oder benutzt wird, werden üblicherweise aus dem Auto geworfen, nach Möglichkeit mitten ins nächste Löwenrudel oder in einen Fluss mit Krokodilen und Nilpferden, damit sie lernen, worauf es in einem Afrika-Urlaub und überhaupt im Leben wirklich ankommt. Ich bitte euch alle schon im Voraus, dabei tatkräftig mitzuhelfen.
Wenn wir schon mal bei störenden Geräuschen technischer Geräte sind, bitte lest auch gleich die Bedienungsanleitung eurer Kameras daraufhin durch, wie man alle Pieps- und Klicktöne abschalten kann. Bei allen Kameras, die ich kenne, kann man das, und man muss es auch bei der Wildtier-Fotografie.
Plan
Sun, 2010-01-24 17:44 by Hans-Georg
Ich habe inzwischen einige Informationen eingeholt, die mir noch fehlten. Jetzt steht erst einmal mein Plan fest. Ich fliege nicht, wie erst vorläufig erwogen, im März schon nach Kenia, sondern am 25. April, also schon zwei Wochen, bevor die eigentliche Safari beginnt.
Wenn bei mir alles glatt geht (ich habe in Nairobi eine Sprachprüfung im Zusammenhang mit meinem kenianischen Flugschein), dann werde ich mindestens in der ersten Maiwoche nicht in Nairobi sein und erst zurückkehren, um euch vom Flughafen abzuholen, wenn die ersten von euch eintreffen.
Ich habe meinen Flug schon gebucht. Ich fliege am Sonntag, 30. Mai (Weltuntergang) um 8:40 Uhr mit KL 4140 (ein Kenya Airways Flug) nach Amsterdam.
Da wir jetzt 8 relativ sichere Teilnehmer haben, würde ich zwei Suzuki Maruti Gypsy Geländewagen vorsehen. Wer von euch möchte gerne einen dieser Wagen lenken und wer möchte das nicht? Jeder sollte fahren können und sich bei erstbester Gelegenheit mit dem Auto vertraut machen, aber wer keine Lust hat, das Auto über die längeren Strecken zu steuern, braucht das selbstverständlich nicht zu tun, solange jemand anderes das gerne möchte.
Wir brauchen dann aber zwei GPS-Empfänger und mindestens zwei Leute, die sich mit diesen gut auskennen und mit Waypoints und Routen umgehen können. Wir brauchen außerdem zwei robuste Halter für die Geräte, wahrscheinlich solche mit einem Saugnapf für die Frontscheibe. Freiwillige vor!
Wie schon gesagt, ist die erste Wahl ein Garmin-Empfänger mit Garmins WorldMap als Karte geladen. Geräte mit wenig Kartenspeicher sind völlig ausreichend, weil die WorldMap nur eine geringe Informationsdichte hat. Andere Geräte tun es aber auch. Die WorldMap ist nett, aber nicht unbedingt erforderlich.
Ein paar Landkarten brauchen wir auch, ich würde sagen, auch eine pro Auto. Ein passables Kriterium für eine hinreichende Landkarte ist, dass die Tracks vom Lake Baringo über Loruk – Tangulbei – Churo – Mugie – Kisima – Wamba – Archer's Post darauf sichtbar sein sollten. Wer von euch sammelt Landkarten?
Zusammen ist man weniger allein
Tue, 2010-01-12 20:04 by Gabirele
Dass jeder selbst seinen Flug bucht, ist schon klar. Aber dann:
Wie werden wir das organisatorisch angehen? Einen festen Tag und Treffpunkt in Nairobi ausmachen? Letzte Nacht habe ich geträumt, dass ich alles (also auch Auto mieten und fahren) komplett allein erledigen muss. Wir fahren aber doch schon meistens als Gruppe und auch mit mehreren Leuten pro Auto, oder hatte ich das ganz falsch verstanden?
Drei Wochen quasi allein durch Kenia zu fahren stelle ich mir nicht so prickelnd vor.
Klar
Tue, 2010-01-12 21:34 by Hans-Georg
Ich werde mindestens eine Woche vor allen anderen in Nairobi sein und habe vor, euch alle vom Flughafen abzuholen. Der Treffpunkt ist am 9. Mai am internationalen Flughafen Nairobi. Ich habe mir die Flüge noch nicht angesehen, aber in den letzten Jahren war immer KLM/Kenya Airways am besten, mit Umsteigen in Amsterdam.
Im Idealfall stehen die Autos schon bereit, wenn ihr alle kommt. Ihr dürft gleich am ersten Abend im Dunklen vom Flughafen zum Aero Club of East Africa fahren. (:-) Aber keine Sorge, die Strecke ist nicht schwierig, nicht besonders lang, und ich fahre vorneweg.
Der Rückflug sollte am 30. Mai sein.
Die erste Nacht verbringen wir, wenn wir genügend viele Zimmer bekommen, im Aero Club of East Africa.
Zwar kann jeder machen, was er will—wir haben ja keinen Vertrag—aber die Idee ist schon, dass wir immer im lockeren Konvoi fahren, mit dauerndem oder regelmäßigem Sichtkontakt je nach Staub.
Für die Autos, die Flugzeuge und die Leute gibt es eine einfache Mathematik. Wir wollen möglichst vermeiden, dass jemand alleine im Auto fahren muss, wir müssen aber genug Sitzplätze in den Autos haben, dass alle, auch wenn sie aus dem Flugzeug aussteigen, in die Autos passen. Autos und Flugzeug sind viersitzig.
Das klappt z.B. mit einem Flugzeug, zwei Autos und 8 Reisenden. Es klappt auch mit einem Flugzeug, drei Autos und 10 Reisenden. Es klappt aber nicht mit 9 Reisenden, weil da einer alleine fahren müsste, wenn das Flugzeug voll besetzt ist. Von 10 Personen an aufwärts geht es immer, aber ich habe keine Erfahrung mit größeren Reisegruppen. Vermutlich wird es mit wachsender Teilnehmerzahl immer schwieriger, alle beieinander zu behalten.
Obwohl wir ein paar tausend Kilometer fahren und fliegen, versuche ich, das Fahren in Grenzen zu halten. Es hat sich bewährt, lieber etwas länger an einem Platz zu bleiben, damit das Ganze nicht in hektisches Kilometerfressen ausartet. Außerdem sind manche Strecken ziemlich anstrengend, je nach dem aktuellen Straßenzustand, der sich von Jahr zu Jahr ändert. (Viel Regen in den letzten Jahren: schlechtere Straße, Straße neu gemacht: bessere Straße, wobei Straße auch nur Fahrspur bedeuten kann.)
Außerdem empfehle ich allen, der Fotografie eine gewisse Priorität zu geben. Das sollte meines Erachtens bedeuten, dass jeder den Fahrer bitten kann, sofort anzuhalten, um Fotos zu machen, und dass der das dann auch tun sollte, und auch ein paar Meter zurückfahren.
Noch ein kleiner Hinweis: Die ausführliche Anleitung zum Fahren des Geländewagens gibt es nur auf der englischen Website http://michna.com/kenya.htm. Sie fehlt auf der deutschen Seite http://michna.com/kenia.htm. (Falls sie jemand gerne übersetzen möchte …) Bei uns geht es aber nicht um extremes Geländefahren, sondern eher darum, wie wir bequem und sicher ans Ziel kommen, auch wenn der Weg mal durch etwas größere Schlammlöcher versperrt ist.
GPSr
Fri, 2009-12-18 23:44 by Gabirele
Moin moin,
sind eigentlich genug kartentaugliche GPS-Empfänger vorhanden?
Grüße,
Gabriele
Das müssen wir noch herausfinden.
Sat, 2009-12-19 10:11 by Hans-Georg
Willkommen im Blog!
Sieht aus wie eine zusätzliche Spalte im Google-Document. Habe ich gerade angelegt.
Zur Not tut es auch ein nicht kartentauglicher GPS-Empfänger. Die Karten geben sowieso nicht viel her, aber ein bisschen helfen sie. Jedes Auto sollte im Idealfall auch eine gute Papier-Landkarte dabei haben, für alle Fälle.
Ich hoffe, dass alle Piloten ein gutes GPS haben.
Das GPS allein tut's auch noch nicht. Man braucht einen guten Halter, der sich an der Frontscheibe festsaugt, und das auch zuverlässig bei Staub und Hitze. Je größer der Saugnapf, desto besser, aber meiner mit geschätzten 6 cm Durchmesser hat sich dank seiner guten Gummi-Konsistenz bisher auch gut bewährt.
Wenn das GPS da an einem Scharnier herunterhängt, wie bei meinem Halter, dann braucht man auch noch etwas Schaumgummi, damit es nicht immerzu hart gegen das Armaturenbrett schlägt. Wir fahren lange Strecken über unbefestigte Fahrspuren, und ein guter Teil davon ist ziemlich rauh. (Das sind so Erfahrungs-Geschichten, auf die man von ferne nicht immer gleich kommt. :-)
Gut ist, dass man in Äquatornähe meist ziemlich viele Satelliten gleichzeitig empfängt. 12 sind gar nicht selten. Auf dieser Seite sind die Anforderungen nicht sehr hoch. Auch ein älteres GPS mit einem nicht so empfindlichen Empfänger funktioniert da prima.
Schon vor der Abreise sollte jeder GPS-Empfänger die Waypoints und Routen für Ostafrika geladen haben, denn unterwegs ist das vielleicht nicht mehr möglich, z.B. wenn mein alter Laptop kaputtgeht oder das passende Kabel nicht da ist.