Kenia-Safari 2010

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Thu, 2009-11-26 23:06 by Hans-Georg · Forum/category:

In den letzten drei Wochen im Mai 2010 fand eine nicht-öffentliche, nicht-kommerzielle Kenia-Safari statt. Hier konnte und kann man Fragen und Antworten als Kommentar anfügen.

Dies hier ist vollkommen öffentlich, daher bitte keine geheimhaltungswürdigen Informationen hineinschreiben, sondern solche lieber per Email schicken.

Zum Antworten auf einen der untenstehenden Kommentare bitte unten, am Ende des jeweiligen Artikels/Kommentars auf "reply" klicken, nicht oben, sonst gibt es kein richtiges Threading. Für unabhängige neue Kommentare ist Add new comment gut. Die reihen sich dann gleich hier über den älteren ein.

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Reisebericht (englisch) | Kenya Webcams | Wetter Nairobi

Anmerkung zu den Webcams: Mt. Longonot, dessen Kraterrand im Bildhintergrund zu sehen ist, liegt im Rift Valley neben dem Lake Naivasha. Auf der Wilson Airport Aero Club of EA Webcam konnte man mich sehen, wenn ich gerade zufällig dort vorbeilief. (:-)

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Letzte Meldung vor der Reise

Fri, 2010-05-07 15:31 by Hans-Georg

Heute ist das letzte Mosaiksteinchen an seinen Platz gekommen. Ich habe endlich den Verwalter des Airfields Naivasha AirSpray erreicht und hatte diesmal auch eine gute Verbindung. Er ist gerade in England, hat mir aber gesagt: "There is absolutely no problem."

Mir fällt auch nichts mehr ein, was ich euch unbedingt noch sagen müsste (außer, dass ihr mal wieder in die Checkliste unter Reisevorbereitungen schauen könntet (:-) und idealerweise den ganzen Reiseplan ausdrucken und mitbringen—einer pro Auto wäre nicht schlecht).

Von mir aus ist alles bestens. Also erzähle ich jetzt nur noch, was mir so einfällt, was aber eigentlich alles nicht mehr kritisch ist.

Versucht am Samstag das Online-Check-in auf http://klm.com/, druckt eure Bordkarten und sucht euch einen schönen Sitzplatz aus, wenn das denn funktioniert.

Was ich schon mal geschrieben hatte: Versucht, wie schon früher gesagt, ein Zettelchen mit "Mensa" oben, in der Nähe des Griffes, an jedem eurer maximal zwei Check-in-Gepäckstücke von je höchstens 23 kg anzubringen, damit der erste alles vom Band nehmen kann. (Hoffentlich bringt ihr nicht wirklich 46 kg mit!)

Denkt daran, den Zoll am besten als geschlossene Touristengruppe zu durchqueren—bleibt also eng zusamen—das geht wahrscheinlich am schnellsten und einfachsten.

Ich bleibe noch bis Sonntag in Amboseli bei den Elefanten und fahre Sonntag früh nach Nairobi zurück, um euch abzuholen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich das nicht schaffe (Autopanne an verkehrsarmer Stelle z.B.), sende ich eine SMS an Mausi, und ihr nehmt einfach ein Taxi zum Aero Club of East Africa auf dem Wilson Airport. Zieht euch vorher noch ordentlich Geld aus dem Barclays-ATM (Geldautomat) gleich links neben dem Ausgang aus dem Zollbereich, damit ihr das Taxi auch bezahlen könnt, aber wedelt nicht zu auffällig mit den dicken Banknotenbündeln in der Gegend herum. Eine Fahrt kostet vermutlich ca. KSh 2.500. Ihr könnt über den Menüpunkt "Cash withdrawal" bis zu KSh 40000 eintippen und abheben, 40 Banknoten zu je KSh 1.000.

Der Aero Club ist im Wilson Airport rechts, falls der Taxifahrer das nicht weiß, und hat ein Schild an der Straße.

Ich komme auch in so einem Fall schon irgendwie nach Nairobi und finde euch dort. Aber wie gesagt ist das unwahrscheinlich—ist noch nie passiert.

Wir haben am Montagmorgen etwas Zeit und brauchen uns nicht übermäßig zu beeilen. Wir können also in Ruhe frühstücken, am besten zwischen 8 und 9 Uhr, was 7 bis 8 Uhr deutscher Sommerzeit entspricht. Schafft ihr das? Wenn es wirklich etwas später wird, ist das auch nicht so schlimm. Bis nach Amboseli ist es nicht sehr weit und geht relativ schnell, ich schätze, pessimistisch ca. 4-5 Stunden auf guter Straße (Mombasa Road). Ich kenne die Strecke von Emali nach Amboseli durch das Iremito-Gate bis jetzt selber noch nicht, werde sie aber am Sonntag auf dem Rückweg schon mal testen und ins GPS eingeben.

Danke, dass ihr euer Gewicht eingetragen habt. Das macht die Kalkulation beim Fliegen leichter. Ich hoffe, ihr habt das Gewicht mit Kleidung und Minimalgepäck eingegeben und nicht nur euer Körpergewicht, also hoffentlich nur so ca. 5-6 kg mehr.

Die Gewichte sehen gut aus. Wahrscheinlich können wir immer mit zwei Passagieren fliegen. Jan ist am größten und schwersten, aber wenn die Tanks nicht mehr voll sind, kann er wahrscheinlich immer noch mit Silvia zusammen fliegen, falls ihr das denn so wollt. Sonst halt mit nur einem Passagier, was bei einem schwierigen Airstrip und vollen Tanks (also Nanyuki) den Vorteil geringeren Startgewichts hätte. Schwierig wird dann nur die Kostenaufteilung, aber da finden wir schon einen Kompromiss, den alle akzeptieren können, z.B. so aufteilen, dass jeder immer denselben Flugstundenpreis zahlt. Ich hoffe nur, dass ihr auch wirklich fliegen wollt und ich nicht die halbe Zeit alleine im Flieger sitze.

Ich habe gerade mal mein Online-Banking angeworfen und mir die Wechselkurse angesehen, die ich so am Geldautomaten gekriegt habe. Der €/KSh-Kurs sank von anfangs 102,5 auf zuletzt nur noch gut 100. Wir zahlen indirekt für Griechenland. (:-) Dafür rechnet es sich leichter. 1 KSh = 1 Cent.

Ich wünsche euch einen guten Flug! Schaut euch das Niltal an, wenn ihr dort über Ägypten entlangfliegt und es sehen könnt. Meist fliegt man dann weiter über Khartoum im Sudan und über Lodwar in Nordkenia. Dort könnt ihr wahrscheinlich auf der linken Seite den Turkana-See sehen, ehemals Lake Rudolf.

Der Anflug nach Nairobi, dann schon in vollkommener Dunkelheit, erfolgt von West-Südwest. Nach einer Linkskurve seht ihr auf der rechten Seite den Vorort Ongata Rongai, dann auf der linken Seite den Wilson Airport und schließlich die City von Nairobi. Kurz vor dem Aufsetzen überquert ihr die Mombasa Road, erkennbar an den vielen Autolichtern, mit der ihr ja dann am nächsten Vormittag etwas direkter in Kontakt kommt, denn dort entlang werden wir, am Flughafen vorbei, nach Südosten rollen.

Die Landung in Nairobi passiert mit erhöhter Geschwindigkeit wegen der dünnen Luft. Ein Jumbo bringt es da schon mal auf 300 km/h. Aber der Runway 06 ist 4 km lang. Das reicht normalerweise.

Versucht dann, möglichst schnell aus dem Flugzeug zu kommen. Ich weiß, viel kann man da nicht machen. Aber versucht es. Dann kommt vielleicht noch der Trick mit dem zweiten Visa-Schalter durch den Gang links vom ersten.

Dann geht es die letzte Treppe hinunter zu den Gepäckbändern. Mir ist es schon einmal passiert, dass sie falsch angezeigt wurden, also rechnet immer mit irgendwelchen seltsamen Pannen und verlasst euch in Afrika nie zu 100% auf irgendetwas.

Und schließlich wäre es ganz günstig, wenn alles Gepäck heil ankäme, denn was in Nairobi nicht ankommt, das ist mit einer beträchtlichen Wahrscheinlichkeit für immer futsch.

Also dann—gute Reise!

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Regenzeit

Wed, 2010-05-05 15:04 by Hans-Georg

Nach der langen Dürre, die viele Savannentiere das Leben gekostet hat, erlebt Kenia jetzt eine kräftige Regenzeit mit viel Regen sogar in Gebieten wie Baringo, wo es sonst manchmal jahrelang nicht regnet. In Nairobi regnet es fast jeden Tag in Form von mehr oder weniger heftigen Schauern und gelegentlich Gewittern, oft auch in der Nacht.

Das bedeutet, abgesehen von sinkender Wahrscheinlichkeit für die große Bergtour, dass wir uns besonders gut mit den Geländewagen vertraut machen müssen und diese möglichst gut beherrschen sollten. Der dafür vorgesehene Text existiert nur in englischer Sprache: The Off-Road Vehicle

Bitte lies dir diesen Text durch, wenn du gerne fahren möchtest, insbesondere die Teile, die sich mit Nässe und der dazugehörigen Technik beschäftigen, also:

  • Wet Tracks
  • Mud Holes
  • Four-Wheel Drive
  • Front Wheel Freewheeling Locks
  • Differential Lock
  • How to Use the Clutch

Wir können das dann in der Praxis üben. Ich schlage vor, dass jeder, der gerne ein solches Auto lenken möchte, eine kleine "Fahrstunde" mit mir nimmt. Dafür ist die Tour nach Amboseli gedacht, und unter anderem deswegen haben wir dort kein Flugzeug dabei.

Erfahrungsgemäß ist das erste Problem für den typischen deutschen Straßenfahrer, sich das Fahren mit schleifender Kupplung abzugewöhnen. Manche schaffen es nie. Aber ihr könnt das in den letzten Tagen in Deutschland schon mal mit euren eigenen (wenn handgeschalteten) Autos probieren: keine schleifende Kupplung außer in den ersten Sekunden des Anfahrens. (:-) Die Begründung steht in The Off-Road Vehicle, Abschnitt "How to Use the Clutch".

Aber der wichtigste Punkt in Afrika ist, gar nicht erst steckenzubleiben, denn der Allradantrieb ist beileibe kein Wundermittel, mit dem man durch jedes Schlammloch kommt. Ganz im Gegenteil, er hilft nur sehr begrenzt, und es ist überhaupt nicht schwer, mit einem allradgetriebenen Auto steckenzubleiben.

Ein Gutes hat der Regen: es staubt nicht so. Und das bedeutet, dass die beiden Autos in Sichtweite fahren können, was man auf staubigen Strecken häufig nicht durchhalten kann und auch nicht sollte.

Bei Staub sollte das zweite Auto ganz außerhalb der Staubwolke bleiben (hängt von Wind und Windrichtung ab), und das erste Auto sollte in regelmäßigen Abständen auf das zweite warten und zumindest einen kurzen Sichtkontakt herstellen, bevor es weiterfährt. Wenn das zweite Auto ein Problem hat, dann benutzt es die Lichthupe und fordert so zum Warten auf. Unsere Walkie-Talkies haben nur eine sehr kurze Reichweite von ein paar hunder Metern und nützen in dieser Situation meist nichts, aber kenianische SIM-Karten in unseren Handys lösen dieses Problem dort gut, wo es Empfang gibt.

Das jedenfalls sind die Methoden, die sich bewährt haben, und die ich daher empfehle.

Bei unserer Reise kann es wegen der relativ starken Regenzeit leicht passieren, dass wir irgendwo mit dem Auto überhaupt nicht durchkommen und umkehren müssen. In diesem Falle wäre es wichtig, das Flugzeug zu benachrichtigen. Wir werden vor jeder Tour mögliche Alternativen besprechen und uns auf alle Eventualitäten, die uns einfallen, vorbereiten. Das Schlimmste, was mir dazu einfällt, ist eine unbequeme Nacht im Auto oder auch im Flugzeug, die wir aber auch überstehen würden, wenn es denn sein müsste. Bisher ist mir das aber noch nie passiert, also stehen die Chancen wohl nicht wirklich schlecht.

Eine Kleinigkeit brauchen wir dazu. Jemand von euch, eigentlich mindestens in jedem Auto eine(r), sollte sich in Kenia eine Safaricom-prepaid-SIM-Karte kaufen, mit KSh 500 laden und in sein Handy einsetzen, weil wir auf diese Weise sehr billig telefonieren können, und zwar sowohl von Auto zu Flugzeug (ich habe ja schon eine) als auch von Auto zu Auto. Immer hilft das zwar nicht, weil der Handy-Empfang in Kenia, insbesondere auf unserer schwierigsten, der nördlichen, Route durchaus noch lückenhaft ist, aber auf allen anderen Strecken sollte es funktionieren.

Wenn du aber unbedingt auch auf deiner normalen Nummer erreichbar sein willst, dann bringe ein zweites Handy mit, wenn du eines übrig hast. Ich habe eines, das ich anscheinend nicht brauche, denn bisher hat mich noch niemand auf meiner deutschen Nummer angerufen. Das könnte ich also abtreten, aber es scheint nicht immer ganz richtig zu funktionieren. Ich würde dann etwa einmal täglich kurz meine deutsche SIM-Karte in mein Handy tun, um zu schauen, ob ich eine SMS empfangen habe. Dann kommt gleich wieder die Safaricom-Karte hinein. Das könnt ihr natürlich auch tun und braucht dann kein zweites Handy.

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Forschungsprojekte

Wed, 2010-05-05 07:45 by Hans-Georg

Derzeit stehen wir bei 4 geplanten Besuchen von Forschungsprojekten. Drei davon sind zoologisch und beschäftigen sich mit frei lebenden, wilden Tieren. In chronologischer Folge:

  1. http://elephanttrust.org/, Elefanten in Amboseli. Graeme Shannon, der Forscher aus Südafrika, aber eigentlich ein waschechter Schotte, der derzeit hier arbeitet, wird uns am Dienstagnachmittag etwas über seine hochinteressanten Playback-Experimente erzählen. Ich gebe wahrscheinlich davor noch eine Einführung in das Leben der Elefanten. Graeme würde sich sicher über ein Abendessen in der Lodge freuen. Das wird wohl unsere Standard-Gegenleistung, eine nette Geste, die uns hoffentlich finanziell nicht umbringt.
  2. http://raetrust.org/, Trockenland-Ackerbau in Baringo. Schön warm da. (:-) Wir dürfen das Projekt besichtigen und bekommen auch dort eine Einführung.
  3. http://ewasolions.org/, Löwen in Samburu. Die Leiterin dieses Forschungsprojekts, Shivani Bhalla, wird uns zu den Löwen führen und kann natürlich auch nahezu beliebig viel erklären. Ich schlage vor, sie als kleine Gegenleistung zum Abendessen in die Lodge einzuladen.
  4. http://hyenas.zoology.msu.edu/, http://www.hyaenidae.org/, Hyänen in Masai Mara. Die Leiterin, Prof. Dr. Kay Holekamp, ist voraussichtlich nicht da, aber zwei ihrer Studentinnen, Kenna Lehmann und Stephanie "Steph" Dawes sind dort, werden uns das Zeltlager zeigen und anschließend entweder dort oder wahrscheinlich eher in der Lodge ihre Forschung erläutern und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Wir sollten auch sie dann zum Essen einladen.

Es gäbe noch mehr, aber wir wollen es nicht übertreiben (und ich bin schon ganz erschöpft vom vielen Organisieren).

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Neuer Waypoint NAIVAIRSPR

Mon, 2010-05-03 17:59 by Hans-Georg

Voller Name: Naivasha AirSpray
Abgekürzt: NAIVAI

Position: S0 48.100 E36 24.700
Höhe: 1890 m
Kommentar:
11/29, 1200 m. prior landing permission Bill Coulson +254723786003
land on 11, t/o on 29

Privates Airfield, das wir wahrscheinlich in Naivasha benutzen statt des früher benutzten Airfields Naivasha South. (Waypoint NAIVASHA, diese Airfield-Waypoints sind nicht in der Route NAI-BARINGO enthalten.) Entweder sollten die Autofahrer die Flieger von dort abholen, bevor sie auf den Mt. Longonot klettern, oder es sollten nur die fliegen, die nicht auf den Vulkan wollen. Wir werden, wenn es das Wetter erlaubt, früh genug abfliegen, um vor den Autos dort zu sein. Dann werden wir die Autos unterwegs sehen (und können sie anrufen).

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Planänderungen

Mon, 2010-05-03 05:51 by Hans-Georg

Ich habe den Plan an zwei Stellen geändert. Die erste wird euch vermutlich gut gefallen. Statt durch die Hell's-Gate-Schlucht zu kriechen, besteigen wir den Vulkan Mt. Longonot, den ihr schon heute auf der Webcam bewundern könnt.

Auf- und Abstieg sind einfach und dauern nicht allzu lange, und wer noch mehr Energie hat, der kann einmal den Kraterrand umwandern. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Lake Naivasha, das Hell's Gate, das ganze Rift Valley nach Süden und vor allem in den bewaldeten Vulkankrater hinein, in dem vielleicht noch die letzten Dinosaurier leben. (Aber angeblich leben die im Nachbarvulkan Mt. Suswa, über dessen Fuß wir später nach Masai Mara fahren.)

Es gibt dabei zwei Probleme, die gelöst werden müssen.

  1. Hitze. Abhängig davon, ob die Sonne scheint oder nicht, wird euch entweder ziemlich warm oder sehr heiß werden. Ihr braucht also leichte Kleidung und unbedingt genügend Trinkbares dabei.
  2. Sonnenbrand. Ihr müsst euch gründlichst mit Sun Blocker bedecken, auch, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Vergesst die Kniekehlen nicht.

Der Grund, warum ich den Plan erst jetzt auf Mt. Longonot verschiebe, ist, dass ich bis gestern noch nicht wusste, dass diese Besteigung überhaupt möglich ist. Aber gestern habe ich mit einem Schulmädchen gesprochen, der Tochter einer Bekannten, die diesen Trip vor Kurzem mit ihrer Schulklasse gemacht hat.

Die zweite Planänderung fügt einen Zwischenstop zwischen Samburu und Nairobi ein, wodurch sich die Übernachtung in Nairobi um einen Tag verschiebt (schon umgebucht) und der ohnehin lange Aufenthalt in Masai Mara sich um einen Tag verkürzt.

Wir können auf dem Rückweg von Samburu oder Mt. Kenia nach Mweiga fliegen und fahren und eine Nacht in The Ark zu verbringen. Diese Nacht-Wald-Lodge ist möglicherweise etwas teurer als die meisten anderen, aber ich hoffe, dass euch der Unterschied nicht bankrott gehen lässt.

The Ark ist ein Nachbau der Arche Noah mit Kapitän und kleinen Kajüten, aber auch mit Aussichtsplattformen, teilweise hinter Glas, und einem Wasserloch und Salzlecke, wo man im Scheinwerferlicht nachtaktive Waldtiere beobachten kann, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt.

Wer will, kann in seiner Kajüte eine Klingel einschalten und sich nachts wecken lassen, wenn ein seltenes Tier auftaucht.

Nach dem Frühstück würden wir diese Lodge wieder verlassen und nach Nairobi weiterfahren.

Ich habe inzwischen alle entsprechenden Buchungen geändert und auch das Flugzeug einen Tag länger gebucht. Ich buche aber auch The Ark nicht fest, sondern wir fahren, wie üblich, auf Verdacht dorthin, um unsere Flexibilität nicht zu verlieren. Wir können von unterwegs noch telefonisch buchen oder zumindest fragen, ob genug Zimmer frei sind. Außerdem gibt es noch zwei ähnliche Alternativen zur Ark, nämlich Treetops und die Mountain Lodge.

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Mitbringen usw.

Sun, 2010-05-02 07:51 by Hans-Georg

Emails

Von Jörg

Meinen alten Switch hab ich leider grad verschenkt. Brauchen wir noch ein paar Netzwerkkabel oder sonstige Kabelage? Da liegen bei mir noch einige rum.
Hast Du sonst noch Ideen für Mitbringsel?

Macht es Sinn, eine abschließbare Box für Wertsachen in die Gepäcktasche rein zu stecken?

Von Silvia

Ich war im Keller und hab dort meinen alten Switch geholt.
Es ist ein 8-Port 100/10MBit Switch. Soll ich diesen und ein paar Netzwerkkabel mitbringen? Spielt die Länger der Kabel eine Rolle? (länger=schwerer fürs Gepäck).

Netzwerk-Komponenten

Passt doch prima! Silvia, bring mit, soviel noch ins Gepäck passt und soviel du bequem mitbringen kannst. Sobald es aber irgendwie schwierig oder unangenehm wird, vergiss es. So wichtig ist es nun auch wieder nicht.

Ich denke, fürs Erste brauchen wir nur sehr wenige Kabel und auch keine besonders langen. Es geht ja fast nur um eine Demonstration der Vernetzung der Computer innerhalb eines Raumes. Wenn sie das dann für das ganze Gebäude brauchen, dann müssen sie sowieso Kabel für die Verlegung im Gebäude beschaffen, und das kriegen sie hier auch. Also von mir aus nur zwei bis vier Patch-Kabel 2 m bis höchstens 6 m, würde ich sagen. Mehr kann selbstverständlich nicht schaden, ist aber nicht wichtig.

Ich habe auch noch keine Antwort aus Baringo. Es könnte immer noch passieren, dass die Leute gar nicht da sind und wir das abblasen. Aber warten wir mal noch ein paar Tage.

Geschenke/Mitbringsel

Ich hatte ein paar Keramik-Küchenmesser dabei und habe sie schon alle verschenkt. Meine MP3-Player sind auch schon weg, aber Mausi bringt noch zwei mit.

Kenia ist ein relativ entwickeltes Land, man kann hier die meisten Dinge auch kaufen. Besonders sinnvoll sind mitgebrachte Geschenke, weil sie in Deutschland billiger zu bekommen sind oder weil sie irgendwie neuartig und von einer Art sind, die in Kenia nicht bekannt oder nicht üblich ist. Aber jedes kleine Geschenk ist eine nette Geste, auch wenn man es in Kenia genau so gut kaufen kann.

Nachtrag 2010-05-03: Ich habe inzwischen Asma getroffen, die jetzt auch in Nairobi lebt. (Sie ist Somali und war bei der vorigen Mensa-Kenia-Safari dabei, ist kein M.) Sie arbeitet an einem UNICEF-Projekt, in dem schulische Lerneinheiten per Podcast an Kinder auf dem Lande verteilt werden sollen. Eines der größten Probleme ist das Aufladen der Batterien oder eingebauten Akkus. Sie braucht aber auch ein paar möglichst billige und einfach zu bedienende MP3-Player, noch billiger und einfacher als die, die ich mitgebracht und schon verschenkt habe. Ich habe auch eine Taschenlampe mit Kurbel zum Aufladen und Adaptern zum Laden von Handys dabei, die aber leider keinen USB-Lade-Adapter hat. Wenn jemand ein oder zwei der billigsten (ca. €20 habe ich gesehen) MP3-Player mitbringen könnte, wäre das hilfreich für ihr Projekt, und alle Lösungen zum Aufladen in Gegenden ohne Elektrizität sind jedenfalls von Interesse, solar oder Handkurbel. Asma hat vor, am 10. Mai zu unserem Frühstück in den Aero Club zu kommen, bevor wir nach Amboseli aufbrechen.

Abschließbare Box für Wertsachen

Ja, das ist schon sinnvoll. Aber beim typischen Lodge-Diebstahl werden nicht nur Wertsachen gestohlen, sondern auch alle anderen Kleinigkeiten. Deshalb empfehle ich, auch das ganze Gepäck abzuschließen, wenn es geht. Ich benutze dazu kleine Nummernschlösser.

Der typische Gepäck-Diebstahl passiert am Morgen vor der Abreise im Hotelzimmer, während man beim Frühstück sitzt. Deshalb bin ich schon dazu übergegangen, das Gepäck vor dem Frühstück ins Auto zu bringen. Das ist ein Teil der neuartigen Afrika-Paranoia. (:-)

Ich widerrufe

Mon, 2010-05-03 19:15 by Gabirele

Wenn schon die beiden anderen Netzwerkkrams mitbringen, lasse ich meine ollen Kabel zuhause.

Statt dessen war ich eben nach Feierabend shoppen und bringe zwei MP3-Player und Solarladegeräte für AAA-Akkus mit (habe MP3-Player ausgesucht, die damit funktionieren, was die Auswahl stark beschränkte).

Womit beschickt man die Player vorab? Amerikanischer Pop? Deutsche Klassik? Volks- oder Weltmusik? Bunte Mischung wird das wohl.

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Prima!

Tue, 2010-05-04 08:10 by Hans-Georg

Mach sie am besten gar nicht voll mit Musik, denn der Hauptzweck für diese wäre Asmas Projekt.

Du kannst dir noch bis zur letzten Sekunde überlegen, ob du Asma nur einen gibst, sozusagen als Demonstrationsobjekt, und den anderen unterwegs verschenkst, oder ob dir Asma und ihr Projekt so zusagt, dass du ihr gleich beide gibst. Asma hat zugesagt, zu unserem ersten Frühstück zu kommen.

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Fahrer für das zweite Auto

Thu, 2010-04-29 13:14 by Hans-Georg

Jörg hat sich schon gemeldet und mir seine Führerscheindaten übermittelt. Ich denke, das passt so. Ist also erledigt.

Meine ursprüngliche Anfrage—nun hinfällig:

Beim Mieten der Autos muss ich für jedes Auto einen Fahrer einsetzen und brauche dessen Namen und Führerschein-Nummer. Wer möchte das gerne übernehmen?

Es hat nicht allzuviel zu bedeuten und ist eher eine Formalität. Es dürfen auch andere fahren.

Schreibe mir die Führerschein-Nummer am besten per Email; die brauchen wir hier nicht zu veröffentlichen. Aber vielleicht können wir hier schon abwägen, wer es sein soll. Wer fährt denn ganz besonders gerne Auto?

Für das erste Auto, mit dem ich ja schon herumfahre, habe ich mich selbst eingetragen.

Anmerkungen

Ich habe unten im Kommentar Letzte Meldungen vor meiner Abreise den Abschnitt Bergtour erweitert. Wichtig ist die Frage: Wer möchte denn gerne auf den Berg? Bei Jörg kann ich das erraten. (:-) Aber wer noch? Eigentlich möchte ich nur wissen, wieviele. Ich habe gerade eine Frau getroffen, die auf dem Mt. Kenya schon einmal höhenkrank geworden ist. Als ich erzählte, dass ihr da hinauf wollt, hat sie mir das gleich auf die Nase gebunden.

Eben war ich beim KWS-Office, um einige Fragen loszuwerden. Obwohl es nur ca. 2 km entfernt ist, bin ich fast nicht rechtzeitig hingekommen, weil der Berufsverkehr hier in Nairobi eine reine Katastrophe ist. Es war nur Schritttempo möglich.

Herausgekommen ist, dass Hell's Gate $25 pro Nase kostet, die aber nicht mit der KWS-Smartcard bezahlt werden, sondern bar am Eingang. Diejenigen, die mitwandern wollen, müssen also noch $25 zusätzlich einplanen und mitnehmen.

Maximal 6 können wandern, weil zwei Fahrer für die beiden Autos übrig bleiben müssen, um die Wanderer auf der anderen Seite wieder abzuholen und zwischendurch vielleicht das Gepäck ins Hotel zu bringen und die Zimmer zu buchen. Einer davon kann ich sein. Der andere vielleicht Mausi?

Noch etwas ist mir eingefallen. Unser Flugzeug kann nicht, wie erst geplant, im Nakuru National Park, Naishi Airfield landen, weil wir ja die nächste Nacht in der Stadt verbringen und keinen zweiten Park-Eintritt bezahlen wollen. Wir wollen auch das kurze Stück nicht extra fliegen, oder doch? Also landen wir, wie schon früher immer, in Nakuru Lanet, und die Autos müssen die Flieger von dort abholen. Es ist nicht weit und im Reiseplan beschrieben. Die GPS-Waypoints NAKUR1 und NAKURU weisen den Weg.

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Mt Kenya

Sun, 2010-05-02 12:04 by joerg.kunze

Hi,

Mark ist wohl auf jeden Fall auf jedem Berg gern dabei. Ich selbst tüdel grad mit ner Knieverletzung rum und muß erst mal schauen, wie das in Kenia aktuell auschaut. Silvia und Jan waren interessiert, wollten aber die Tage tendenziell eher in Safari investieren. Die Sache mit der Höhenanpassung sehe ich als sehr kritisch - daher mein vorheriger Zeitplan. Entweder hoch mit ausreichend viel Zeit. Oder eben gelassen unten bleiben. Verzicht ist allemal besser als Höhenkrankheit durch Zeitdruck.

Hans-Georg, muß ich die Details der Waypoints wirklich verstehen? Oder reicht es, wenn ich in Nairobi aus dem Flieger steige und Dich tageweise frage, wo ich abends am besten sein sollte?

Schöne Grüße,
Jörg.

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Mt. Kenya

Wed, 2010-05-05 18:07 by Hans-Georg

Mit der großen Bergbesteigung sieht es leider zunehmend schlechter aus. Hier sagen mir die Leute, dass man da bei dem jetzt vorherrschenden Regenzeit-Wetter nicht hinauf kann. Dann noch das Knie … Täte mir leid für die Bergsteiger unter euch, wenn das nun nicht klappt, aber immerhin besteigen wir wenigstens einen etwas kleineren Vulkan.

Das Wetter bleibt natürlich unvorhersehbar. Es könnte sich plötzlich ändern.

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Waypoints

Mon, 2010-05-03 05:21 by Hans-Georg

Die Idee ist, die jeweilige Strecke über die Waypoints zu fahren und, wenn nötig, in Richtung des nächsten Waypoints abzubiegen. Zur Not hat der Reiseplan auch noch Kilometer-Angaben, aber mit dem GPS ist es halt viel einfacher, die Abzweigungen nicht zu verpassen.

Die Ausfahrt aus Nairobi geht z.B. über ein paar Waypoints. Ohne diese findest du den Weg nicht oder nur mühsam und fehleranfällig anhand einer Landkarte. Und wenn du in Nairobi einen ungünstigen Weg wählst, dann kannst du leicht mal eine Stunde verlieren wegen der verbreiteten Staus.

Nairobi ist verkehrstechnisch eine Katastrophe. Die Stadt ist von Flüssen durchzogen, und es gibt nur wenige Brücken. Daher ist das ganze Straßennetz annähernd sternförmig, und man muss oft sehr lange Strecken fahren, um zum Nachbarhaus auf der anderen Seite eines solchen Flüsschens zu kommen. Es gibt keine Ringstraße, außer an einigen Seiten weit draußen.

Details der Waypoints braucht man nicht zu verstehen, man muss nur immer von einem Waypoint zum nächsten fahren. Wenn das GPS keine Routen hat, dann kann man auch von Hand immer den nächsten Waypoint als Ziel auswählen. So sehr viele sind es ja nicht. Unsere gesamte große Dreiecks-Tour hat ca. 55 Waypoints, also im Schnitt pro Tag ca. 5, und einige benutzen wir nicht einmal, weil wir eine andere, einfachere Strecke fahren.

Ich werde aber vor jeder Tour sagen, auf welche Waypoints es besonders ankommt, also wo man sich am leichtesten verfahren kann. Das sind im Wesentlichen die Ausfahrten aus Städten (Nairobi, Nakuru), die Abzweigung ins Rift Valley auf dem Weg nach Naivasha und einige wenige kritische Abzweigungen auf den langen Strecken.

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Kenianische SIM-Karte und Internet-Verbindung

Wed, 2010-04-28 10:04 by Hans-Georg

Ich habe mir eine lokale Prepaid-SIM-Karte gekauft und mit KSh 1.000 (ca. €10) aufgeladen. Damit kann ich das Internet über GPRS/EDGE benutzen, was ungefähr KSh 8 (€0,08) je MB kostet. Für meinen Reisebericht mit Bildern und etliche Arbeiten an anderen Webseiten und Email habe ich bis jetzt ca. KSh 200 (ca. €2) verbraucht, aber das wird in Zukunft, wenn alles richtig eingerichtet ist, noch weniger sein.

Nachtrag 2010-04-03: Habe inzwischen herausgefunden, dass Safaricom Data Packs verkauft (geht mit ein paar Tastendrücken direkt und schnell vom Handy). Daraufhin habe mich mir gleich einen 100 MB Data Pack für KSh 500 gekauft, dann sind's schon bloß noch KSh 5 (€0,05) je MB. Ich habe auch den entsprechenden Abschnitt im Reiseplan entsprechend geändert.

Für meine deutsche SIM-Karte habe ich ein zweites, altes Handy mitgebracht. Das wäre für die meisten wahrscheinlich Overkill, denn eigentlich braucht man die deutsche Nummer hier während des Urlaubs nicht so oft, dass gelegentliches Tauschen der SIM-Karte nicht ausreichen würde. Aber viele Freunde und Bekannte hier in Kenia kennen nur meine dauerhafte deutsche Nummer, daher der Umstand. Ich war einfach zu faul, täglich zweimal die SIM-Karte zu wechseln, was ich früher immer getan hatte.

Nehmt auch auf Game-Drives aus Sicherheitsgründen immer mindestens ein Handy mit und merkt euch auch die Nummer der Lodge, lasst es aber bitte ausgeschaltet und sorgt auch beim gemeinsamen Essen dafür, dass Störungen durch Handys eine seltene Ausnahme bleiben.

Noch eine Information am Rande: Die Cessna 172, die wir kriegen, trägt mit vollen Tanks noch 262 kg Nutzlast. Ich weiß den Preis im Moment nicht, aber es sieht so aus, als könnten wir bei der Tragfähigkeit wohl nie 4 Personen hineinkriegen. Und wir starten u.a. bei afrikanischer Wärme mit vollen Tanks von einem Flugplatz in über 6.000 Fuß Höhe, nämlich Nanyuki.

Die Startdaten für die geschätzten Bedingungen in Nanyuki (20°C, voll beladen, asphaltierter Runway) sind bei Windstille ca. 420 m zum Abheben und weitere 400 m, um die optimale Geschwindigkeit von 59 kt (angezeigt) für den steilsten Steigwinkel und dann eine Höhe von 15 m zu erreichen. Zum Glück gibt es dort am Ende des Runways keine hohen Hindernisse. Unser 160-PS-Motor hat in der Atmosphäre eine deutlich verringerte Leistung. Aber der Runway in Nanyuki ist lang genug für uns, 1.200 x 18 m. Und Wind hilft uns natürlich, wenn er denn weht, sowie auch jedes Kilo weniger.

Mweiga liegt mit 6.300 Fuß noch etwas höher, hat nur eine Grasbahn von 1.000 x 25 m und diese ist auch noch so geneigt, dass man normalerweise bergauf starten muss. Das bedeutet ca. 600 m bis zum Abheben. Aber dort haben wir keine vollen Tanks mehr und können je nach Bedingungen (trockene Bahn, keine Hindernisse nach dem Abheben) eventuell sogar entsprechend mehr Gewicht mitnehmen.

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Hans-Georg in Nairobi

Mon, 2010-04-26 08:23 by Hans-Georg

Viele Grüße aus dem wundervollen Afrika!

Alles Wesentliche sollte im Reisebericht stehen. Schaut doch mal hinein.

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Letzte Meldungen vor meiner Abreise

Sat, 2010-04-24 08:28 by Hans-Georg

Kleine Checkliste

  • Gepäck markieren: Einen kleinen Zettel oben auf das aufrecht stehende Gepäckstück kleben (z.B. mit Klebeband), typischerweise in der Nähe des Tragegriffes, mit der Aufschrift: Mensa. Wenn ein offenes Namensschild am Griff hängt, dann kann man es zur Not auch noch dorthin schreiben. Der erste, der am Gepäckband ist, wahrscheinlich Jan, weil er sich schon vorher ein Visum besorgt, kann dann die Gepäckstücke schon herunternehmen. Das hatten wir in Darmstadt besprochen. Nicht essentiell, aber hilfreich.
  • Ein paar Tage vor der Abreise sollte man zur Vorbereitung des Packens noch einmal die Checkliste überfliegen. Ich drucke sie normalerweise aus (Checkliste auswählen und dann Drucken, Markierung) und mache mir Kennzeichen an die Punkte, wo ich noch etwas zu erledigen oder zu packen habe. Beim eigentlichen Packen benutze ich sie dann zum letzten Mal.

KLM Website

KLM hat eine ziemlich gut funktionierende Website. Heute früh habe ich mich darüber eingecheckt, einen Fensterplatz hinreichend weit hinter den Flügeln gewählt und gleich selber meine Bordkarte ausgedruckt. Am Flughafen gibt's dann nur noch Baggage drop-off. Die Sitzplatzwahl für den Flug AMS-NBO funktionierte allerdings nicht. Ich meine, da hätte ich früher schon gewählt, bin mir aber nicht mehr sicher.

Geschenke

Ich bin im Moment dabei, noch ein paar Geschenke zusammenzustellen. Ihr könntet auch an gebrauchte Kleidungsstücke denken. Vielleicht habt ihr Kleidungsstücke, die schon fast aufgetragen sind und die ihr auf unserer Safari zum letzten Mal anzieht. In Kenia finden sich aber Leute, die sie gerne noch weiter auftragen. Ihr könnt sie einfach dort lassen.

Wenn ihr noch kleine, einfach zu bedienende MP3-Player mitbringen könntet, dann wüsste ich leicht noch dankbare Abnehmer, z.B. die Aero-Club-Managerin Anthea Bwye oder die drei Research-Assistants in Amboseli. Ich habe schon vier für je €30 gekauft und mit Musik vollgeladen.

Das Forschungsprojekt in Baringo hat zwar Computer, aber immer noch kein Computernetz. Wenn jemand noch einen kleinen, alten Switch herumzustehen hat, der für uns hier zu langsam ist, oder sonstige Netz-Ausrüstungsgegenstände wie Patch-Kabel, dann könnte das dort nützen. Zu zeigen, wie man zwei Computer per Netz miteinander verbindet, wäre schon ein Fortschritt.

Kleine Taschenlampen sind ein schönes Geschenk, aber am besten gleich mit Akkus und Ladegerät dazu, sonst müssten die Empfänger Batterien kaufen und wieder entsorgen, was in Kenia erfahrungsgemäß nicht gut funktioniert.

Mitbringen oder nicht mitbringen?

Ich bin einige Male gefragt worden, ob man denn nun ein Moskitonetz oder einen internationalen Führerschein mitnehmen soll oder nicht, wahrscheinlich weil die Angaben im Kapitel Reisevorbereitungen nicht eindeutig sind. Die Antwort ist, ich weiß es selbst nicht ganz genau. Beim Moskitonetz würde ich sagen (habe ich auch schon weiter unten gesagt), das brauchen wir höchstwahrscheinlich nicht, weil alle Lodges und Hotels, auch der Aero Club, schon eines über jedem Bett haben. Man kann aber ein bisschen Klebeband und ein paar Sicherheitsnadeln mitbringen, um Löcher zu stopfen, falls das Netz welche hat. Ein Moskitonetz schadet zwar auch kaum, wenn es klein und leicht ist, aber ich wüsste nicht, wo wir es brauchen könnten.

Beim internationalen Führerschein bin ich ebenso unschlüssig. Ich würde sagen, wenn ihr leicht einen beschaffen könnt, dann kann er nicht schaden, aber wenn ihr sowieso keine Zeit oder sonstige Beschaffungsschwierigkeiten habt, dann vergesst ihn einfach. Mir ist es in den vielen Jahren jedenfalls noch nie passiert, dass mich jemand danach gefragt hätte, und wenn ich ihn vorgezeigt habe, dann wusste der Polizist nichts damit anzufangen.

Bei der Gelegenheit noch eine Bemerkung zu Koffern, weil ich manchmal pauschal gesagt hatte, dass man keine Koffer mitbringen soll. Genauer gesagt, sind aber nur große Hartschalenkoffer am ungünstigsten, weil sie sehr schlecht in unsere kleinen Jeeps passen. Besser ist es, wenn sie kleiner oder weich sind. Am besten sind Reisetaschen, die sich dem verfügbaren Raum so weit wie möglich anpassen, weil sie formbar sind.

Bergtour

Noch etwas zur Bergtour. Wenn das Wetter sie zulässt und ihr tatsächlich 5 Tage dafür verwenden wollt, dann könnt ihr kaum von Samburu aus starten, sondern ihr müsstet schon in Nakuru abzweigen und wahrscheinlich quer über die Aberdares (da gibt es eine Straße) oder auch weiter nördlich mehr oder weniger geradlinig zum Berg fahren. Diese Fahrt nimmt den besseren Teil eines Tages in Anspruch. Dann hättet ihr 6 Übernachtungen, also 5 volle Tage am Berg, bis ihr wieder in Nairobi sein solltet. Auf der Rückfahrt könnten wir uns unterwegs treffen und im Konvoi nach Nairobi fahren.

Eventuell könnten wir auch statt des kurzen Fluges von Naivasha nach Nakuru einen Abstecher zum Berg fliegen, um ihn uns anzusehen und die Entscheidung zu erleichtern. Wir müssten dann in Nanyuki landen und nachtanken.

Falls der Berg euch nicht lässt (Wetter), könntet ihr noch einen Tag abwarten, dann direkt nach Samburu fahren und uns dort wieder treffen, in der Samburu "Game" Lodge. Baringo wäre von dort aus viel zu weit.

Die Alternative wäre, erst von Samburu aus zum Berg zu fahren. Dann hättet ihr dort maximal drei Nächte.

Die Logistik der Bergtour wird allerdings etwas schwieriger, wenn mehr als 4 Leute teilnehmen wollen. Wir hatten das schon kurz in Dortmund besprochen. Ein oder zwei Teilnehmer könnten mit dem Flugzeug zum zivilen Airfield Nanyuki geflogen werden (nicht zur Laikipia Air Base, die ist militärisch—das zivile Airfield liegt direkt an der Straße von Nanyuki nach Naro Moru) und dort mit dem Auto abgeholt werden. Da die Autofahrt das erste Stück den Berg hinauf nicht unbedingt ganz einfach ist, das Auto aber pendeln müsste, könnte das etwas umständlich werden. Vielleicht findet ihr in Naro Moru ein geländegängiges Taxi.

Wer möchte denn gerne auf den Berg?

GPS

Stimmt unsere Liste noch? Demnach hätte nur Gabriele ein Gerät mit Afrikakarte, nämlich ein nüvi mit WorldMap. Gabriele, hast du einen Weg gefunden, die Waypoints und Routen dort hineinzuladen?

Jörg, hast du herausgefunden, ob man irgendwie einen Punkt anhand seiner Koordinaten in deines eingeben kann?

Mausi hat ein eMap. Zur Not habe ich noch ein weiteres eMap mit gesprungener Scheibe, das aber sonst funktioniert und auch alle benötigten Daten geladen hat. Ich bringe es jedenfalls mit. Ich habe auch Halter mit Saugnapf für alle drei Geräte. Habe extra noch zwei gekauft (eigentlich drei, aber ein eBay-Kauf ist schiefgegangen), und einen hatte ich noch.

Das eMap braucht zwei AA-Batterien. Wir bräuchten noch ein Ladegerät und 4 Akkus zum Austauschen, wenn die eingesetzten leer gehen. Hat jemand so etwas?

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Jörgs GPS

Tue, 2010-04-27 06:44 by joerg.kunze

Hi

gestern abend hab ich mich hin gesetzt und mir ein Makro programmiert, das erfolgreich die Koordinatendatei (eastafrica.txt) von Hans-Georg in diverse Routen für meinen Navi übersetzt. Von hier aus sieht es so aus, als ob alles funktioniert. Die dahinter liegende Kenia-Karte habe ich mir allerdings nur in Papierform gekauft. Damit haben wir schon mal ein GPS-Gerät, das zumindest die Richtung und die Entfernung zum nächsten Wegpunkt anzeigt. Das Programm scheint mir eher für den Flugbetrieb geschrieben zu sein. Ich denk mal, damit sollte auch im Jeep das Navigieren fast (!) kein Problem sein.

Schöne Grüße,
Jörg.

Hans-Georg's picture

Klingt gut

Tue, 2010-04-27 16:50 by Hans-Georg

Straßennavigation (turn by turn) gibt es meines Wissens für Kenia nicht. Wir hangeln uns sowieso nur von Waypoint zu Waypoint voran.

Es gibt aber ein paar Stellen, wo man leicht falsch fahren kann. Z.B. kann man die Abzweigung hinunter ins Rift Valley nach Mai Mahiu nur allzu leicht verpassen. Das würde zu einem unnötigen und weniger schönen Umweg führen.

Und auf der Strecke von Baringo nach Samburu gibt es mehrere Stellen, an denen man falsch oder nicht abbiegen könnte. Auch nach Masai Mara braucht man ein paar Waypoints.

Was ich mitbringe (tbc)

Sun, 2010-04-25 00:30 by Gabirele

GPS

Die Waypoints sind drauf, Routen kann mein nüvi nicht. Workaround: Immer den übernächsten Waypoint als Ziel und den nächsten als Zwischenziel eingeben [note to self: Routen rechtzeitig ausdrucken und einpacken].

Haben unsere Mietwagen Zigarettenanzünder? Ich glaube mich zu erinnern, dass davon die Rede war, aber bin mir nicht sicher. Der wäre fürs nüvi ganz praktisch und irgendwo in meinem Auto liegt auch ein bisher nie benutzter Spannungswandler herum.

Ladegerät und Ersatzakkus kann ich mit hoher Wahrscheinlichkeit beisteuern. Ich gebe in ein paar Tagen noch definitiv Bescheid.

Geschenke

Zwei oder drei Patchkabel sollte ich finden. Leider keinen Switch. Haben die Rechner in Baringo Netzwerkkarten?

Was ich mitbringe II

Mon, 2010-05-03 19:42 by Gabirele

(mir war nicht klar, dass ich hier nach einiger Zeit nicht mehr editieren kann, deshalb zweiter Teil)

- Geschenke: streiche Patchkabel, ersetze durch MP3-Player und dazu passende Solarladegeräte

- Eigenbedarf: Reiseladegerät für normale AA-Akkus (und ein paar derselben) bringe ich mit

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Immer editieren

Tue, 2010-05-04 08:13 by Hans-Georg

Ich hoffe, das ist ein Irrtum. Man sollte seine eigenen Artikel und Kommentare hier immer editieren können. Bei den Kommentaren geht das mit dem Link "edit" oder "Bearbeiten" direkt darunter.

Vielleicht warst du nur nicht eingeloggt?

Oder kenne ich meine eigenen Webseiten nicht? Ich sehe sie fast immer nur mit Administratorrechten. Da kann man sowieso immer editieren.

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Super

Mon, 2010-04-26 08:15 by Hans-Georg

Die meisten Waypoints sind unkritisch. Es genügt wahrscheinlich, erst nachzuschauen, wenn man an eine Weggabelung kommt und nicht weiß wo es weitergeht. Wenn ihr im Konvoi fahrt, dann hat Mausis Auto ein funktionierendes eMap mit Routen, und ich habe ja noch ein halb kaputtes, was aber diese Funktion zur Not auch noch erfüllt. Wir sind ausreichend ausgerüstet.

Ja, die Autos haben Zigarettenanzünder, klassische Form, mit 12 V Spannung.

Die meisten Computer in Baringo sind alt und haben wahrscheinlich keine Netzwerk-Adapter. Vielleicht haben ein oder zwei neuere doch schon einen, keine Ahnung. Die ganz alten Computer sind aus meiner Sicht gar nicht netzwerkfähig. Es geht wohl eher nur um die wenigen neueren.

Ich habe noch ein paar Akkus gefunden und mitgenommen. Eigentlich fehlt nur noch ein Ladegerät für AA-Akkus. Ich habe zwar eines, brauche es aber oft selber. Es wäre einfacher, wenn jemand noch eines mitbrächte, wenn es nicht zu groß und schwer ist.

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8

Thu, 2010-04-22 21:53 by Hans-Georg

Martina Wesselhöft kommt nicht mit. Wir planen etwas fürs nächste Jahr, wenn sie hoffentlich schon früher planen kann, und dann vielleicht wirklich mit zwei Flugzeugen.

Ich sehe das mit einem weinenden Auge, aber auch mit einem lachenden, weil wir nun ein Auto weniger brauchen, was Geld und Pannen spart, und weil nun niemand mehr alleine im Auto sitzen muss. 9 war ja die Unglückszahl, die eigentlich die Bedingungen nicht erfüllte. 8 ist optimal.

$2.000 hat Mausi heute von der Bank geholt, so dass ich zuzüglich einiger Rest-Dollars aus meinem Vorrat alle KWS-Park-Eintrittsgelder vorstrecken und auf zwei oder drei Smartcards laden kann.

Und am Sonntag, dem 25. April, fliege ich ab, wenn mir kein isländischer Vulkanstaub in die Quere kommt. Im Moment sieht es gut aus.

Bitte achtet auf den berichtigten Kommentar unten, Dollars in bar, und denkt daran, dass $60 zuviel besser sind als $1 zu wenig.

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Moskitonetz

Wed, 2010-04-21 20:25 by Hans-Georg

Auf der MV in Dortmund sagten mir einige von euch, dass sie ein Moskitonetz mitbringen wollen. Wie schon im Reiseplan steht, ist das für unsere Reise höchstwahrscheinlich nicht notwendig, schadet aber auch nicht viel. Ich würde sagen, spart euch die Mühe, wenn ihr nicht sowieso schon immer eines haben wolltet.

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MV Dortmund

Sat, 2010-04-10 19:06 by Hans-Georg

Ich komme nach Dortmund, passenderweise mit einer Cessna 172. Ich komme Freitag um 14 Uhr herum an und fliege Sonntag Mittag wieder zurück.

Das Wetter ist auch als gut vorhergesagt, so dass dem Flug nichts mehr entgegensteht. Mit Bahn oder Auto würde ich nicht kommen, es sei denn, jemand nimmt mich mit. Autofahren ist mir zu langwierig und langweilig und Bahnfahren eigentlich auch.

Ich fliege von Landshut und über Kempten, weil dort noch jemand zusteigt.

Auf dem Hinflug habe ich noch einen freien Platz im Flugzeug. Falls also noch jemand mitfliegen möchte …

Wann und wo können wir uns in Dortmund treffen?

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Dollars in bar

Mon, 2010-04-05 10:12 by Hans-Georg

Wed, 2010-04-14 08:20 CEST – Update

Hier kommt eine kleine, aber wichtige Änderung. Beim Durchdenken des Plans ist mir aufgefallen, dass ich am besten schon bevor ihr ankommt die Smartcards mit Geld (US$) auflade, die wir für die staatlichen Naturschutzgebiete (vom KWS = Kenya Wildlife Service verwaltet) brauchen, also für Amboseli und Nakuru.

Das bedeutet, dass ich dieses Geld am besten vorstrecke, und wir gleichen das dann im Laufe unserer Safari anhand der Buchhaltung wieder aus.

Pro Person brauchen wir hierfür $60 je 24 h, also insgesamt $240 (3 Tage Amboseli + 1 Tag Lake Nakuru). Ich nehme dieses Geld in bar mit und lade es auf 3 oder 4 Karten.

Die Konsequenz ist, dass ihr weniger Dollars in bar mitbringen müsst und dafür während der Reise mit der ec-Karte entsprechend mehr Kenya Shillings aus den Automaten zieht und mir gebt, um das wieder auszugleichen. Ich brauche voraussichtlich keine Dollars, weil ich in Kenia einen anderen Status habe.

Dollars muss man oft bei der Bank vorbestellen.

Da die anderen Naturschutzgebiete, also Samburu und Masai Mara, ihre Eintrittspreise meines Wissens ebenfalls schon auf $60 pro Übernachtung angehoben haben, plus $25 für Hell's Gate, könnt ihr hierfür mit $565 pro Person rechnen (4 Tage Samburu + 5 Tage Masai Mara + einmal Hell's Gate), die ihr bar mitnehmen müsst. Dort nimmt man keine Kreditkarten. Es geht nur Bares. Auch kann es nicht schaden, etwas mehr mitzubringen.

Die Lodges hingegen kann man immer mit Kreditkarte bezahlen. Hat jeder von euch eine und hat sie auch einen ausreichenden Rahmenbetrag für den Monat Mai? Bitte prüft das noch nach und sagt vielleicht der Bank, dass ihr einen teuren Urlaub machen werdet und genügend Geld braucht. Sonst müsstet ihr mit Reiseschecks oder Bargeld aus dem kenianischen Barclays-Geldautomaten mittels ec-Karte nachhelfen.

Der Aero Club of East Africa kann bar mit KSh oder auch mit Kreditkarte bezahlt werden. KSh sind etwas netter, weil der Aero Club dann die volle Summe ohne Abzug bekommt; das soll aber nicht ausschlaggebend sein.

joerg.kunze's picture

Dollars

Sun, 2010-05-02 17:56 by joerg.kunze

Hallo Hans-Georg,

ich werd auch noch einige Dollars in bar mitbringen. Bevor sie zuhause alt werden...

Gruß, Jörg.

Hans-Georg's picture

So etwa $600

Mon, 2010-05-03 05:30 by Hans-Georg

So etwa $600 sollten es aber schon sein (siehe oben). Ich bin im Moment nicht sicher, ob man die Nicht-KWS-Naturschutzgebiete auch in KSh zahlen kann, weil ich selber einen anderen Status habe und normalerweise nicht in $$ zahlen muss. Aber das hätte auch keinen Vorteil, also sollte jeder lieber diese ca. $600 mitbringen. Achtet darauf, dass auch ein paar kleinere Scheine bis hinunter zu $5 dabei sind.

Hans-Georg's picture

Samburu Lodge replies

Thu, 2010-03-25 15:04 by Hans-Georg

----- Original Message -----
From: "Shikha, Wilderness Lodges Ltd"
To: "Hans-Georg Michna"
Sent: Thursday, March 25, 2010 8:37 AM
Subject: RE: Flood damage

Dear Hans Georg,

Thanks very much for your e mail and I apologize for the delay in getting back to you - things have been hectic in the office with the damage of the properties in Samburu.

I do have some good news for you - we will be in operation in May this year and look forward to hosting your guests.

I do look forward to working on the reservations for your group - please do keep in communication.

In case of any further queries / clarifications please do not hesitate to contact me.

Best Regards

Shikha
----- Original Message Ends -----

I replied today that we cannot book because of the uncertainty of our plan.

Bezugsquelle Malarone

Wed, 2010-03-24 16:54 by jan

Hier gibt's Malarone ca 1/3 günstiger. Bei Recherchen habe ich nichts Negatives über die niederländische Internetapotheke gefunden.

http://www.directapotheke.com/prdview.php?p=8602632&SID=8585a62eb77013a0...

Krankenkasse zahlt!

Fri, 2010-04-09 10:55 by Gabirele

Ich habe gerade mit meiner Krankenkasse (Techniker) telefoniert: Die zahlt die Malariaprophylaxe bei Reiseländern, für die das Auswärtige Amt sie empfiehlt (wie z.B. Kenia). Lediglich die normale Zuzahlung von 10% (mindestens 5, höchstens 10 Euro) muss man selbst übernehmen.
Prozedere wie bei jedem Privatrezept: Erst selbst zahlen, dann Originalrechnung und Rezept einreichen.

Ich werde nett zu meiner KK sein und die Malarone trotzdem zu einem möglichst günstigen Preis kaufen, um nicht unnötig Geld zu verschleudern. Liegt ja im eigenen Interesse, die Kosten und damit die Beiträge niedrig zu halten.

Fragt doch mal Eure Krankenkassen - ein kurzes Telefonat spart locker 100 Euro. :-)

Prophylaktische Grüße,

Gabriele

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