Kenia-Safari 2010

Hans-Georg's picture
Thu, 2009-11-26 23:06 by Hans-Georg · Forum/category:

In den letzten drei Wochen im Mai 2010 fand eine nicht-öffentliche, nicht-kommerzielle Kenia-Safari statt. Hier konnte und kann man Fragen und Antworten als Kommentar anfügen.

Dies hier ist vollkommen öffentlich, daher bitte keine geheimhaltungswürdigen Informationen hineinschreiben, sondern solche lieber per Email schicken.

Zum Antworten auf einen der untenstehenden Kommentare bitte unten, am Ende des jeweiligen Artikels/Kommentars auf "reply" klicken, nicht oben, sonst gibt es kein richtiges Threading. Für unabhängige neue Kommentare ist Add new comment gut. Die reihen sich dann gleich hier über den älteren ein.

Man muss sich registrieren (Create new account), um schreiben zu können (leider notwendig wegen Spam-Vermeidung). Aber es geht leicht und schnell. Die automatische Antwort-Mail kommt sofort.

Reisebericht (englisch) | Kenya Webcams | Wetter Nairobi

Anmerkung zu den Webcams: Mt. Longonot, dessen Kraterrand im Bildhintergrund zu sehen ist, liegt im Rift Valley neben dem Lake Naivasha. Auf der Wilson Airport Aero Club of EA Webcam konnte man mich sehen, wenn ich gerade zufällig dort vorbeilief. (:-)

AttachmentSize
CONDITIONS FOR USE OF AIRCRAFT.doc22 KB
Validation info.doc238 KB
Hans-Georg's picture

Super!

Wed, 2010-03-24 18:09 by Hans-Georg

Ich brauche auch noch welches, und der Preis ist wirklich gut. Das Zeug hält zwar jahrelang, aber meines ist inzwischen doch schon weit übers Verfallsdatum hinaus.

Wer wollte es denn nicht zur Prophylaxe verwenden, sondern nur als Kurdosis für den Notfall mitnehmen? Ich empfehle das zwar nicht, muss es aber selber machen, weil ich zu oft in Afrika bin. Wenn mehrere das wollen, dann könnte man die Anzahl der mitzunehmenden Packungen verringern, sich die Kosten teilen und hoffen, dass nicht alle gleichzeitig Malaria kriegen. (Ich habe noch nie Malaria gekriegt.)

Ich wäre auch bereit, mehrere Packungen dort zu bestellen, sie nach Afrika mitzunehmen und dort an die jeweiligen Besteller weiterzuverkaufen. Das spart Aufwand und Versandkosten. Allerdings könntet ihr dann nicht schon vorher mit der Einnahme beginnen, wie man das für die Prophylaxe eigentlich machen sollte. Aber vielleicht reicht es auch, in Nairobi (kein Malaria-Gebiet) bei der Ankunft eine Tablette zu nehmen und am nächsten Tag gleich noch eine. Das sollte den Spiegel rascher anheben.

Hans-Georg's picture

Neuigkeiten bis zum 23. März

Thu, 2010-03-04 23:20 by Hans-Georg

Tue, 2010-03-23 20:00 updated

Übernachtungen im Aero Club of East Africa

Ich habe gerade die Räume im Aero Club nach dem neuen Plan (ehemals Plan B) umgebucht. Zum Glück hat das geklappt.

Es sind wahrscheinlich immer ein paar Einzelzimmer dabei. Falls die Zahl derjenigen, die ein Einzelzimmer wollen, nicht genau mit der Zahl der Einzelzimmer übereinstimmt, schlage ich eine Auktion vor, um die Kosten gerecht aufzuteilen.

Fliegen für Martina

Mit den Flugzeugen hat es nicht so geklappt, wie erst erhofft. Das Flugzeug, das ich eigentlich benutzen wollte, ist im Mai nicht da, sondern macht Luftaufnahmen in Uganda. Wir kriegen eine Cessna 172, aber die trägt nicht soviel Nutzlast, je nach Gewicht eventuell nur 3 statt 4 Personen. Die meisten müssten mit einem Linienflug ($351 pro Person) nach Lamu fliegen. Daher habe ich jetzt umgeplant (Plan B). Da sich niemand dagegen ausgesprochen hat, ist das vorerst beschlossen.

Martina, das bedeutet, dass wir nicht nach Lamu fliegen und dass es sich möglicherweise nicht lohnt, einen größeren Aufwand dafür zu treiben. Es bleiben aber einige Möglichkeiten übrig. Du könntest, wie schon halb geplant, eine Woche früher kommen als die anderen und die Pilotenschein-Anerkennung und den Checkout machen.

Wenn beides klappt, dann könntest du z.B. nach Amboseli fliegen, während die anderen mit den Autos dorthin fahren. Du könntest von dort aus Rundflüge oder Abstecher machen.

Wenn du das nicht willst, dann bräuchtest du auch nicht früher zu kommen als die anderen. Bitte sage mir, wie du darüber denkst. Ich habe derzeit noch eine Zimmerbuchung für dich von So, 2. Mai bis Mo, 10. Mai, sollte die aber bald abbestellen (außer die letzte Nacht), wenn du nicht fliegen willst.

Wir könnten auch vor Ort noch versuchen, ein zweites Flugzeug für dich zu finden. Lamu allerdings ist jetzt kaum noch planbar, weil wir wahrscheinlich so kurz vorher die Zimmer nicht mehr umbuchen können. Eventuell könnten wir es aber in der letzten Woche noch auf Kosten von Masai Mara einschieben oder ganz am Anfang an Stelle von Amboseli.

Bergtour

Ich habe keine Informationen über den Mt.-Kenya-Plan bekommen und habe daher unabhängig davon geplant. Ich vermute, dass ihr keine längere Bergtour machen wollt. Eine kurze lässt sich immer im Plan unterbringen. Siehe auch die anschließende Diskussion.

Flutkatastrophe in Samburu

Die Lodges am Samburu-Fluss wurden am 4. März früh um 5 Uhr von einer Flutwelle überrollt und zerstört. Die Überflutung muss ziemlich schlimm gewesen sein. Selbst das Forschungs-Zeltlager von "Save the Elephants", das 750 m vom Fluss entfernt ist, wurde weitgehend zerstört. Die Samburu Serena Lodge am Südufer des Flusses wurde so gründlich zerstört, dass sie an einer anderen Stelle völlig neu gebaut werden soll.

Nach neueren Informationen werden aber wenigstens ein paar Lodges Mitte Mai schon wieder in Betrieb sein. Daher habe ich mich entschlossen, einfach hinzufahren und es darauf ankommen zu lassen. Wegen der Ungewissheit müssen wir möglichst früh in Baringo losfahren, damit wir in Samburu vor Einbruch der Dunkelheit noch ein paar Lodges aufsuchen können.

Autos

Die Planung der Autos leidet unter unserer ungünstigen Zahl von 9 Teilnehmern. Ich habe jetzt drei Suzuki Maruti Gypsy bestellt. Ich bevorzuge diesen Autotyp, denn er hat ein unschlagbares Leistungs-Preis-Verhältnis und eine hohe Zuverlässigkeit. Ein größeres Auto mit mehr als 4 Sitzen wäre mehr als doppelt so teuer wie zwei Gypsys. Besser wäre es, wenn noch jemand abspringen würde oder wenn wir noch ein bis drei Teilnehmer hinzugewinnen könnten, was allerdings die Raumbuchungen wieder schwieriger machen würde.

Wenn alles so bleibt, dann hat unsere Anzahl 9 zwei Nachteile. Erstens muss auf einigen Teilstrecken jemand eventuell alleine ein Auto fahren. Immerhin bringen wir aber ein paar kleine Kurzstrecken-Funkgeräte mit, so dass man sich während der Fahrt von Auto zu Auto unterhalten kann. Und zweitens wird es etwas teurer, weil die Autos nicht gerade voll besetzt sind. Auf der anderen Seite wird es etwas sicherer, und wir sind mit drei Autos flexibler.

Schlussbemerkung

Ihr seht, die Organisation einer solchen Reise ist nicht ganz einfach, wenn man alles optimieren will. Aber im Moment ist alles sauber geplant, bis auf eine kleine Unsicherheit mit den überschwemmten Lodges in Samburu. Aber ein bisschen Risiko muss sein. (:-)

Bitte überfliegt jetzt nochmals die Checkliste. Jetzt ist der allerletzte Termin für Impfungen, internationalen Führerschein (nicht unbedingt erforderlich) und zur Not Reisepass (eigentlich schon zu spät—ich kriege meinen morgen). Es naht auch die Zeit, in der man irgendwo einen Platz reservieren sollte, wo man alles hinlegt, was man mitnehmen will.

Eine Person, die unbedingt ein nettes Geschenk kriegen sollte, ist Anthea Bwye, die Managerin des Aero Clubs, die geduldig unsere Zimmerbuchungen ausgeführt und wieder geändert hat. Ich werde vielleicht ein paar MP3-Player kaufen und am besten gleich Akkus und Ladegeräte dazu, um die Folgekosten zu drosseln. Taschenlampen sind auch so eine Idee.

Allerdings habt ihr dort noch niemanden, den ihr unbedingt beschenken müsstet. Das gilt wohl eher für mich selber.

Lamu oder nicht Lamu

Wed, 2010-03-10 21:55 by Gabirele

Ich für meinen Teil bin völlig leidenschaftslos, was den Flug nach Lamu oder die Fliegerei insgesamt betrifft (liegt vielleicht nur daran, dass ich nicht weiß, was mir entgeht) und kann sehr gut damit leben, wenn wir statt dessen Hans-Georgs Plan B ausführen und eine etwas ruhigere Kugel schieben.

Zur Lösung des Autoproblems kann ich leider nichts beitragen: selber daheim bleiben will ich nicht, die Bekannten, die sich's leisten könnten, haben schon andere Pläne und die ohne Urlaubspläne sind auch die ohne Geld.

Dir zwischendurch mal ein herzliches Dankeschön, Hans-Georg! Ich bin mir sicher, diese Reise wird deutlich besser organisiert sein als zwei von drei „offiziell professionell“ organisierten, die ich kenne. :-)

joerg.kunze's picture

Lamu oder Mt Kenya

Tue, 2010-03-23 07:05 by joerg.kunze

Hallo Hans-Georg

sorry, daß ich ein paar Tagen in anderen Themen verschwinden mußte. Und herzlichen Dank für das, was Du inzwischen organisiert hast. Inzwischen bin ich dafür um ein paar Schutzimpfungen und diverse Ausrüstungsgegenstände reicher. Und das ist gut so.

Den Mt Kenya sehen meisten von uns eher entspannt. Wenn es eine Möglichkeit dazu gibt, werden sich ca. 3-4 Leute auf den Weg nach oben machen. "Möglichkeit" bedeutet hier einerseits genug Zeit und andererseits geeignete Wetterbedingungen, die ich von hier aus momentan überhaupt nicht einschätzen kann. Eine Bergtour ist eigentlich nur interessant, wenn wir dabei in die oberen Vegitationszonen vordringen. Eine "kurze" Bergtour auf 4900m wird ohne Höhenanpassung mit nahezu 100% zu mehr oder weniger gravierenden und damit auch gefährlichen Symptomen von Höhenkrankheit führen (genau wie von Thomas geschildert) und verbietet sich daher aus medizinischen Gründen. Eine Höhenanpassung erfordert längere Aufenthalte auf 3000m oder darüber. Mit vorheriger Höhenanpassung läßt sich die Tour deutlich verkürzen. In wie weit so etwas mit Deinen Fliegern sinnvoll ist, magst Du selbst beurteilen.

Und wenn ich die Möglichkeit dazu habe, würde ich einen Aufstieg auf den Mt Kenya einem Aufenthalt in Lamu auf jeden Fall vorziehen. Einen typischen Strandurlaub kann ich ohne Probleme klaglos ein paar Tage ertragen, er gibt mir einfach erfahrungsgemäß nicht so viel wie eine Tour und wenn ich schon das Vergnügen habe, in Kenia zu sein, dann möchte ich lieber etwas Spannendes erleben.

Hans-Georg's picture

Beste Zeit für den Berg

Tue, 2010-03-23 16:52 by Hans-Georg

Die beste Gelegenheit, zum Mt. Kenya zu kommen, ist, während die übrigen in Samburu sind. Eine Nacht müsste die Bergtour-Gruppe in Samburu verbringen, und könnte am nächsten Morgen in Richtung Mt. Kenya aufbrechen. Das wäre am Donnerstag, dem 20. Mai. Am Sonntag haben wir eine Übernachtung in Nairobi gebucht. Das sind zwar 4 Tage, aber zwei halbe Tage gehen für die beiden Fahrten zum und vom Berg drauf.

Ihr müsstet drei Übernachtungen auf eigene Faust machen. Das wäre jedenfalls die einfachste Version. Wenn ihr diese Übernachtungen schon irgendwo weiter oben auf dem Berg macht, dann habt ihr zwei volle Bergtage plus An- und Abreise. Ist das ein Plan?

Und ihr könnt das flexibel machen, z.B. abhängig vom Wetter. Ich fliege auf dem Weg von Baringo nach Samburu sowieso sehr dicht an den Berg heran und um ihn herum, weil ich in Nanyuki zwischenlanden und tanken will. Vom Flugzeug aus können wir den Berg also schon sehr genau unter die Lupe nehmen.

joerg.kunze's picture

Danke

Sun, 2010-03-28 15:14 by joerg.kunze

Danke, das klingt gut. Ein Mt-Kenya Rundflug, wow!!!

Dann werde ich meine Bergschuhe auf jeden Fall einpacken. Und die Entscheidungen treffen wir ganz entspannt vor Ort, wenn wir die Bedingungen kennen.

Ok?

Hans-Georg's picture

Ja

Sun, 2010-03-28 15:39 by Hans-Georg

Man kann sich die allgemeine Wetterlage anschauen. Allerdings ändert sich das Wetter manchmal auch überraschend von Tag zu Tag. Völlige Sicherheit gibt es nie, und etwas Risiko gibt es daher immer.

Allerdings habt ihr auch viel Flexibilität. Ihr könnt z.B., wenn ihr unterwegs schon seht, dass der Berg völlig in den Wolken steckt, nach Samburu zurückkehren. Wenn ihr nach einem Tag keine Lust mehr habt, könnt ihr den Berg einen Tag früher verlassen und unterwegs noch ein anderes Übernachtungsziel ansteuern (z.B. in "The Ark", Mweiga) und so allmählich nach Nairobi zurücktrödeln. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Außerdem sind wir per Handy fast immer in Verbindung und können uns absprechen.

Hans-Georg's picture

Ruhige Kugel

Wed, 2010-03-10 22:06 by Hans-Georg

Auch die ruhige Kugel bedeutet immer noch etliche Reisetage und tausende von Kilometern. So ruhig wird es gar nicht.

Und bedanke dich lieber nicht zu früh. Wer weiß, was noch alles schiefgeht. Die weggeschwemmten Lodges sind schon mal ein fragwürdiges Omen. Bin gespannt, ob sie die schnell genug für uns wieder aufbauen können. Ich sehe uns schon mehrmals umplanen.

Jedenfalls plane ich jetzt mal ohne Lamu. Man kann nicht alles gleich auf einmal haben. (:-)

joerg.kunze's picture

Guide to Mt Kenya

Sun, 2010-02-21 13:25 by joerg.kunze

Hi,

ich hab Euch mal einige Auszüge aus meinem Mt Kenya Führer über den Scanner gezogen und hier hinterlegt:

http://www.joergkunze.de/_Kenya/GuideToMtKenya.pdf
Login: Kenia
Passwort: Kenia

Schöne Grüße,
Jörg.

joerg.kunze's picture

Tel Sa 6.2. mit Thomas Wilke zu Mt Kenya

Sat, 2010-02-06 16:10 by joerg.kunze

Damals im Jahr 1995 waren es 13 Leute mit 3 Jeeps und 1 Flugzeug
Mt-Kenya Team: 4 Leute, 1 Auto vom Süden her hoch bis zur Lodge.
Auf 3000m in der sehr einfachen Lodge gibt es Warmwasser, aber nichts zu essen.
Die Fahrt hoch dauert mehrere Stunden.
Oben viel Nebel auf 3000 Hm.
Dringend warme Schlafsäcke mitnehmen.
Von der Lodge im ersten Dämmerlicht hoch bis 3300 Hm Grenze Nationalpark.
Abmarsch ca. 7:00 morgens. (Kommentar Jörg: Eigentlich viel zu spät.)
Aufstieg bis 4300 Hm. Dort immer noch Vegetation.
Oben hatten einzelne Kopfschmerzen. Vermutlich mangelnde Höhenanpassung.
12:00 Umkehr, Nachmittags Abstieg immer knapp unter der sinkenden Wolkendecke.
Zweite Übernachtung in der Lodge, dann runter mit Jeeps.

Bis 4300 Hm einfache Wanderung - "wie im Sauerland."
Kein Klettern keine alpinen Schwierigkeiten.
Mal über Steine oder Bach hüpfen, nicht mehr.
Aufenthalt vorher ca. 1000 - 1500 Hm, daher keine Höhenakklimatisation.
Wir wissen nicht, ob die Lodge noch in Betrieb ist.
Der Weg durch die verschiedenen Vegetationszonen ist spannend und abwechslungsreich.
Thomas sagt: "Der Tag hat sich definitiv gelohnt!"

joerg.kunze's picture

Telcon Mi 3.2.2010

Wed, 2010-02-03 19:38 by joerg.kunze

* Lange bei den Tieren stehen bleiben
* Wir werden ein Löwen-Projekt besuchen, ein Hyänenprojekt nicht.
* Wir werden viel Flexibilität haben und können uns jeweils nach Bedarf aufteilen.
* Führerschein: Europäischer Führerschein reicht meist. Polizei ist meist gutwillig. Internationaler Führerschein optional. Linksverkehr.
* Hans-Georg nimmt nichts präventiv, weil er zu oft und zu lange in Afrika ist, empfiehlt aber, Malarone einzunehmen. Wir werden kaum Möglichkeit haben, vor Ort etwas zu kaufen. Nicht jeder braucht etwas, wenn genug etwas dabei haben. 2 Packungen pro Gruppe reichen. Malaria-Wahrscheinlichkeit <1%, aber Risiko einer tödlichen Erkrankung sehr hoch. Wenn jemand kritisch erkrankt, kann er mit dem Flieger ins Krankenhaus gebracht werden. Lariam Kurdosis ist nicht zu empfehlen - Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Depressionen...
* Impfungen eigentlich nicht erforderlich. Empfohlen: Tetanus und Gelbsucht. Impfausweise mitnehmen - die sind bei innerafrikanischen Grenzübertritten erforderlich.
* Dollars in kleinen Scheinen mitbringen (5er, 10er, 20er, 50er): ca. 700 USD plus ca. 500 €. Hans-Georg macht noch eine genauere Schätzung. Ec-Karte 1. Wahl, zur Not Kreditkarte. Reisechecks sind umständlich.
* Bezahlung auch in Euro möglich, aber meist vom Wechselkurs her ungünstiger.
* Planung: 1 Wo Südosten und je 2-3 Tage in Naturschutzgebiete - Lamo Flug - 1 Wo lange Fahrt nach NW Lake Naiwasha, Nakuru See, Baringo Vögel und Forschungsprojekt, Samburu, am Mt Kenya vorbei zurück - 4 Tage Masai Mara.
* Kleidung ca. 10-33°C
* 2 Sorten von Tagen: Reisetag ohne große weitere Aktivitäten oder Vor-Ort Tage: morgens und abends raus, mittags Lodge
* Silvia, Mark und Jörg haben Interesse an einer Bergtour.
* Nachts wird nicht gefahren und sich auch nicht draußen aufgehalten.
* Der Tag geht von halb sieben bis halb sieben. Die Dämmerung ist sehr kurz, ca. 30 min.
* Fotographieren hat höchste Prio. Für ein Foto wird immer angehalten. Stativ macht keinen Sinn, höchstens Bohnensäckchen oder Ministativ. Polfilter.
* GPS: Es gibt nur Garmin World Map mit niedriger Qualität. GPS macht absolut Sinn auch ohne Karte.
* Hans-Georg hat einen Wechselrichter dabei.
* Strom ist 230V 50Hz, englische Steckdosen. Adapter macht Sinn.
* Im Februar schon machen: Flug, Reisepaß, internationaler Führerschein, Impfungen.
* Reisevorbereitungen und Checkliste dringend lesen!!!
* Kleine Geschenke: Gebrauchte, gute Kleidungsstücke.
* Vortreffen auf der MV in Dortmund abends.
* Alle sind generell frei, aus der Gruppe auszuscheren. Am besten ist es natürlich zusammen im Team und im Konvoi.
* Linksverkehr. Straßenverkehr in Nairobi ist spannend.

Bohnensäckchen

Mon, 2010-02-15 20:53 by Gabirele

Hallo Hans-Georg,

werden wir vor Ort Gelegenheit und Zeit haben, Bohnen oder Linsen einzukaufen oder empfiehlst Du die Einfuhr deutscher Hülsenfrüchte?

Gabriele (vor deren innerem Auge gerade der Actionthriller abläuft, dessen Protagonisten nur dank eines Bohnensäckcheneintopfs vor dem sicheren Hungertod bewahrt werden)

Hans-Georg's picture

Lieber mitbringen

Mon, 2010-02-15 22:07 by Hans-Georg

Wir werden in Kenia nicht oft zum Einkaufen kommen und so gut wie nie Zeit für Einkaufsbummel haben. Daher würde ich solche Sachen mitbringen. Ein Bohnen- Linsen-, Erbsen- oder Maissäckchen gibt's ja auch nicht fertig zu kaufen.

Mount Kenya Besteigung

Thu, 2010-02-04 16:48 by mark.dettinger

Um die Bergtour etwas genauer zu spezifizieren: Mein Vorschlag ist, den Lenana-Gipfel (4,985m) des Mount Kenya zu besteigen. Das wäre eine reine Trekking-Tour ohne Klettern. Dauer: 4-5 Tage.

http://www.mountkenyaclimbing.com/mountainclimbing/climbingmountkenya.html

joerg.kunze's picture

Tourplanung Mt Kenya

Sat, 2010-02-06 20:38 by joerg.kunze

Hallo Mark,

unabhängig von Dir bin ich zum gleichen Ergebnis gekommen. Hier meine Überlegungen im einzelnen:

* Batian (5.199 Hm) und Nelion (5.189 Hm) sind hochalpine Klettergipfel und kommen nicht in Frage.
* Auf bzw. über den Lenana (4.985 Hm) führt eine hochalpine Wanderroute. Der kommt in Frage.
* Von allen Seiten ist der Berg bis auf ca. 3000 m per Jeep zugänglich.
* Als Routen kommen nur Naro Moru und Chogoria in Frage.
* Naro Moru ist kürzer und schneller, Chogoria angeblich schöner.
* Zelten ist im Park Mt Kenya überall gestattet.
* Ausrüstung muß selbst hoch getragen werden. Träger lohnenswert, ca. 6 US$/Tag (Stand 1998).
* Für den Park ist Eintritt zu entrichten.
* Woher können wir ein Pulsoxymeter leihen? DAV Sektion HH?
* Der vorherige Aufenthalt auf 1000 bis 1500 Hm erbringt keine Höhenakklimatisation.

Eine beispielhafte Tourenplanung für Point Lenana über die Naro Moru Route:
1. Tag: 2400 Hm bis 3000 Hm, 2.5 Std. bis zum Meteorological Clearing.
2. Tag: Eingehtour auf ca. 3500 Hm und zurück zum Meteorological Clearing. - Alternativ Zelten auf 3600 Hm (besser).
3. Tag: 6 Stunden Aufstieg zum Mackinder Camp auf 4200 Hm.
4. Tag: Über die Austrian Hut auf den Gipfel (Point Lenana) und wieder Abstieg zum Mackinder Camp.
5. Tag: Abstieg bis ganz unten.
+1 Reservetag: Falls Symtome von Höhenkrankheit auftreten oder das Wetter nicht mitspielt.

Die Tourplanung habe ich zusammen mit einem ausgebildeten Höhenbergsteiger aufgestellt. Sei Kommentar: Es geht aufgrund der gesundheitlichen Risiken auf keinen Fall schneller. Alle Teilnehmer müssen genau beobachtet werden. Falls Anzeichen von Höhenkrankheit auftreten MUSS ein zusätzlicher Akklimatisationstag eingelegt werden.

Die kommerziellen Reiseveranstalter planen den Gipfel teilweise am 3. Tag. Das ist leichtsinnig und das mache ich nicht.

Gruß, Jörg.

Hans-Georg's picture

Danke

Wed, 2010-02-03 22:45 by Hans-Georg

für die erstklassige Mitschrift!

Ich habe mir wieder mal erlaubt, eine kleine Änderung zu machen. Ich empfehle eigentlich schon, Malarone regelmäßig einzunehmen. Das ist wohl nur dadurch übertüncht worden, dass wir danach eine Weile darüber diskutiert haben, dass man auch nur eine Kurpackung dabei haben kann, aber das ist nicht meine eigentliche Empfehlung.

Wenn eine Packung nicht für die ganzen drei Wochen reicht, dann kann man nach den ersten beiden Wochen aufhören, weil Nairobi und Masai Mara keine Malariagebiete sind.

Bei den Geschenken sind wir über die Kleidung nicht hinausgekommen. Andere mögliche Geschenke sind Schreibstifte (auch für Kinder), Armbanduhren, Taschenrechner, MP3-Spieler, Taschenlampen, Akkus mit Ladegerät und dergleichen. Ihr müsst keine Geschenke mitbringen, aber wenn ihr etwas übrig habt oder leicht beschaffen könnt, dann könnt ihr jemandem eine kleine Freude machen.

joerg.kunze's picture

Bewegung

Mon, 2010-02-01 15:50 by joerg.kunze

Hallo Hans-Georg,

2 gute Nachrichten vorweg: Mein KLM Flug nach Nairobi ist gebucht und mein Telefon geht wieder.

Bei der gestrigen Telcon hatte Mausi eine recht bewegungsarmes Programm skizziert, nämlich Lodge-Jeep-Lodge-Jeep-Lodge. Da ich Urlaube meist dazu nutze, mich durch Bewegung vom alltäglichen sesselgebundenen Stillsitzen zu erholen, fänd ich es super, wenn Du hier und da Bewegungsmöglichkeiten mit vorsehen könntest. Also daß man sich einfach mal zwanzig, dreißig Kilometer die Füße vertreten kann. Oder mal tausend Höhenmeter hoch und runter. Natürlich nur, wenn Sicherheitslage und Löwenrudel das hergeben.

Übrigens kannst Du bei uns Teilnehmern - zumindest soweit ich sie kenne und angsprochen habe - davon ausgehen, daß sie körperlich aktiv und mindestens überdurchschnittlich fit sind.

Schöne Grüße,
Jörg.

P.S.: Kann man in Kenia eigentlich vor dem Frühstück joggen gehen?

Hans-Georg's picture

Da finden wir schon was

Mon, 2010-02-01 21:23 by Hans-Georg

Ein bisschen haben die Safaris das so an sich, weil man sich innerhalb der Naturschutzgebiete, außer im Lodge-Gelände, nur im Auto bewegen darf.

Aber es gibt etliche Auswege aus dieser Einschränkung.

  1. Wir sind nicht immer in Naturschutzgebieten oder manchmal in solchen, wo man eben doch laufen darf.
  2. Viele Lodges haben ein sehr großes Gelände, in dem man mit etwas Vorsicht überall herumlaufen darf. Am frühen Morgen sollte man allerdings sehr genau hinschauen, falls sich doch mal das eine oder andere gefährliche Tier in die Lodge verlaufen hat.
  3. Es gibt Walking Safaris (z.B. in Masai Mara) und Bird Walks (z.B. in Baringo).
  4. Wir könnten eine etwas längere Wanderung ins Programm aufnehmen, z.B. einen Gang durch das Hell's Gate am Lake Naivasha. Das ist eine Schlucht, die man mit kleinen Kletter- und Spring-Einlagen durchwandern kann. Vielleicht können diejenigen, die dazu keine Lust haben, außen herumfahren und die Wanderer auf der anderen Seite wieder abholen. Ich müsste aber noch genauer herausfinden, ob das wirklich geht.
  5. Wir hatten schon über eine Bergwanderung auf dem Mt. Kenya gesprochen und könnten diese einplanen. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber dafür könnten wir uns aufteilen. Ich wäre nicht dabei, aber ihr solltet mal mit dem Weltenbummler M Thomas R. Wilke telefonieren, der diese Wanderung schon gemacht hat und sich auskennt.
  6. Wir könnten auf langen Autofahrten Pausen einlegen, in denen man ein bisschen herumwandern oder rennen kann.
  7. Einige Kenianer und Kenianerinnen joggen auch oder trainieren für die nächste Olympiade. Ein paar ziemlich gute Langläufer kommen aus Kenia. So völlig ungewöhnlich ist daher das Joggen in Kenia nicht.
  8. Alle Lodges haben Swimming Pools. Oft sind sie klein, aber manche sind auch etwas größer (Samburu, Lake Nakuru, der Aero Club of East Africa). Schwimmen ist zwar nicht laufen, aber auch Sport.

Was wirklich nicht so gut geht, ist, dort herumzurennen, wo wilde Tiere und keine Menschen sind. Das kann lebensgefährlich sein, wenn du die Tiere nicht rechtzeitig siehst und wenn sie dich nicht rechtzeitig sehen. Aber zum Glück oder leider, wie man's nimmt, gibt es in weiten Teilen Kenias nicht mehr so viele wilde Tiere. Es werden immer weniger.

joerg.kunze's picture

Klasse.

Mon, 2010-02-01 22:51 by joerg.kunze

Wow. Ich bin begeistert. Und bei so einer Wanderung gerne dabei. Dankeschön.

Wegen Mt Kenya habe ich Thomas angeschrieben und warte noch auf eine Antwort. So eine Tour würde ich generell nur machen wollen, wenn sich mehrere andere anschließen. Wir sind ja schließlich als Gruppe unterwegs und das finde ich gut so.

Ansonsten müssen wir auch nicht übertreiben. 10km Füße vertreten tut auch gut. Ich möchte lediglich drei Wochen durchgehendes Brutverhalten vermeiden, bei dem ich abwechselnd die Autositze und die Liegen am Pool ausbrüten darf. Daß afrikanische Safari im Auto stattfindet, habe ich verstanden und ich freu mich drauf.

Fußweg nach Nairobi

Mon, 2010-02-01 19:51 by Gabirele

Hallo Jörg,

Du schreibst:
Mein KLM Flug nach Nairobi ist gebucht
Welchen Flug hast Du jetzt gebucht? Den KL0565 am Sonntag, planmäßige Ankunft um 19:25 Uhr in Nairobi?
Ist mir recht (will sagen: der passt mir gut).

Übrigens kannst Du bei uns Teilnehmern - zumindest soweit ich sie kenne und angsprochen habe - davon ausgehen, daß sie körperlich aktiv und mindestens überdurchschnittlich fit sind.
Da sieht man, dass Du mich noch nicht kennst. ;-)
Ein bisschen die-Füße-vertreten wäre durchaus fein (mir reichen da 10 km vollkommen, um Wohlgefühl zu erzeugen), ist aber nicht zwingend Bestandteil meiner Safari-Vorstellungswelt und das Joggen in der Serengeti überlasse ich definitiv den Massai und Leuten, die gern verfrüht in die Zeitung kommen möchten.

Liebe Grüße,

Gabriele

joerg.kunze's picture

10 km

Mon, 2010-02-01 22:59 by joerg.kunze

Hallo Gabriele.

die Flüge habe ich gebucht, wie von Hans-Georg angegeben, sprich:

9.5. KL0565 und 30.5. KL4140.

Und 10 km Füße vertreten tut auch gut. Wir sind eine Gruppe und ich denke, wir finden ein gutes Mittelmaß, mit dem alle glücklich sein können. Ich lege nur Wert darauf, daß das Mittelmaß nicht ganz bei Null liegt. Und die Vorschläge von Hans-Georg klingen richtig gut, finde ich.

9.5. KL0565 und 30.5. KL4140

Sun, 2010-02-07 16:00 by Gabirele

sind jetzt auch meine.
*freuhüpf*

Hans-Georg's picture

Telefonkonferenz

Sun, 2010-01-31 10:47 by Hans-Georg

Hier ist eine Kopie von Jans Mail bezüglich der Telefonkonferenz, die er eingerichtet hat, damit nicht jeder wieder nach der Mail suchen muss (so wie ich eben :-). Die Zeiten habe ich nachgetragen.

Sehr geehrte(r) Empfaenger(in),

riedinger©sns.eu moechte Sie herzlich zu einer Telefonkonferenz einladen:

Datum              : So, 31.01.2010 und Mi, 03.02.2010
Uhrzeit            : 19:00 
Thema              : Kenia-Reise

Telefonnummer (HH) : +49 40  1 888 1000
Telefonnummer (M)  : +49 (0)89 78 79 78 593      
Telefonnummer (HH) : +49 (0)40 95 06 99 51
  Für ePlus Kunden
Ausweichnummer     : +49 15 70 333 6000
  (Mobilfunk / vistream) - kostenpflichtig

Österreich         : +43 13 11 02 01
Schweiz            : +41 44 575 18 71
Frankreich (Paris) : +33 174 9000 75
Niederlande        : +31 252 744 006
Italien (Mailand)  : +39 02 87 212 000
Italien (Rom)      : +39 06 888 12 000
U.S.A (L.A.)       : +1  213 785  1592
UK (TEST)          : +44 1777 290 705
Spanien (TEST)     : +34 911 822 733
Skype              : Nutzer: talkyoo_skype
  (Fuer Störungen ist der Anrufer verantwortlich)

Konferenzraumnummer: 27 63 89#

Wählen Sie zum angegebenen Zeitpunkt eine der Rufnummern und geben nach der Aufforderung die Konferenzraumnummer 27 63 89# ein.

Der Anruf auf unser Hamburger oder Muenchener Rufnummer verursacht Ihnen keinerlei Mehrkosten als ein normales Telefongespraech ins deutsche Festnetz.

joerg.kunze's picture

Telcon So 31.1.2010

Sun, 2010-01-31 20:26 by joerg.kunze

Hi,

ich hatte ja versprochen, die wichtigsten Punkte der Telcon zu notieren. Sodann:

  • Termin ist festgesetzt auf 9. - 30.5.2010
  • Flugverbindung KLM wie gehabt, am besten alle im gleichen Flieger, Hans-Georg holt uns vom Flughafen ab.
  • Aktuell ist die beste Buchungszeit.
  • Geld abheben kann man vor Ort. Für den ersten Tag kann uns Hans-Georg versorgen.
  • Laptop kann mit.
  • Wir nehmen keine Zelte mit. Es gibt mindestens eine Zeltlodge.
  • Vorstellungsrunde: Wir haben eine Menge Physiker dabei. Um die Schwerkraft müssen wir uns keine Sorgen machen.
  • Impfungen muß jeder selbst sehen. Hans-Georg sieht das nicht dramatisch. Einige Impfungen brauchen Vorlauf und müssen bald passieren.
  • Mückenmittel: Autan/Nobite sind gut. Auch Antibrumm.
  • Tags kann man normale Sommerkleidung tragen. Achtung: Hohe UV-Strahlung. Abends bedecken wegen Mücken. Tiere sind meist farbenblind.
  • Sandalen reichen für die Lodge. Für draußen im Busch sind geschlossene Schuhe (z.B. Turnschuhe) erforderlich
  • Meist ist es gar nicht so heiß, weil wir im Hochland sind. Jacke für abends. Warme Jacke für morgens.
  • Alle Hinweise auf Hans-Georgs Seite bitte lesen! Besonders die Reisevorbereitungen. Auf gültigen Paß achten!
  • Nette Kleinteile, z.B. Taschenmesser, nicht oben in die Taschen, wo sie leicht gefunden und entwendet werden können.
  • Gepäckstücke einheitlich kennzeichnen, damit der erste, der durch den Zoll kommt, sie vor Langfingern retten kann.

So weit meine Notizen. Wenn noch was fehlt, ergänzt es.

Gruß, Jörg.

[2009-01-31 Hans-Georg - Habe ein paar kleine Änderungen eingearbeitet.]

joerg.kunze's picture

Fragen

Sun, 2010-01-31 10:07 by joerg.kunze

  • Nur damit ich nichts übersehe: Mit Reiseplan meinst Du die Seite http://michna.com/kenia.htm#Reiseplan?

    HG: Ja. Eigentlich die ganze Webseite, also http://michna.com/kenia.htm.

    Die Anleitung für das Fahren im Gelände gibt's nur auf englisch—die steht daher nur in der englischen Ausgabe http://michna.com/kenya.htm.

  • Haben wir für unsere spezielle Reise eine konkrete wann-wo-was Planung? Oder entscheiden wir vor Ort im Rahmen des Reiseplans?

    HG: Beides, aber jetzt noch nicht. Ich mache später noch eine genauere Planung, aber da wir nie ganz sicher sein können, ob alles nach Plan läuft, können wir den Plan auch jederzeit, auch in letzter Sekunde noch, einfach ändern.

    Wir buchen keine Lodges, sondern fahren einfach hin. Das enthält das Risiko, dass wir irgendwo keine Übernachtung kriegen und im Auto übernachten müssen, was unbequem wäre. Aber da überall mehrere Lodges sind und die eigentliche Touristensaison noch nicht begonnen hat, ist dieses Risiko klein. Es ist mir in meiner gesamten Kenia-Zeit, also in 'zig Jahren, noch nie passiert. Selbst, dass meine Wunsch-Lodge voll war und ich in eine andere gehen musste, war außerordentlich selten. Könnte bei unserer etwas größeren Mannschaft schon mal passieren, aber selbst das ist unwahrscheinlich.

    Allerdings müssen wir den Aero Club buchen, denn der ist öfter mal ausgebucht. Aber die Rückfahrt können wir ja immer nach Plan antreten, und wenn sich die aus irgendwelchen Gründen tatsächlich auch einmal verschieben sollte, dann können wir dort anrufen und versuchen, umzubuchen, oder wir gehen in andere Hotels in der Umgebung.

    Das einzige, was unseren Plan an einer Stelle verändern könnte, wäre eine Verschiebung des Lamu-Fluges. Das beträfe aber auch nur eine Übernachtung.

  • Hast du schon eine durchgehende Kostenrechnung aufgestellt? Wenn ja wo? Oder macht das jeder selbst anhand der von Dir angegebenen Hotelpreise?

    HG: Ich werde es versuchen, aber die Preise ändern sich von Lodge zu Lodge und von Jahr zu Jahr, also wird das nie ganz genau. Wenn jemand Lust verspürt, so eine Kostenschätzung zu machen, dann kann ich gerne Detail-Informationen liefern, z.B. unsere bevorzugten Lodges. Eine etwas gröbere Schätzung hatte ich ja schon ausgesprochen. Auf die letzten bekannten Preise wird im Reiseplan im Kapitel Kosten verwiesen.

    Denkt auch daran, dass das Fliegen in Kenia auch etwas kostet. Ich habe die neuesten Preise nicht, aber rechnet mal mit grob €70 pro Person und Flugstunde. Lamu und zurück sind ca. 6 bis 7 Flugstunden. Und man kann auch auf mindestens einer unserer Touren mitfliegen, wenn man will und wenn im Flugzeug noch Platz ist und wenn genügend viel Interesse am Fliegen besteht. (Sonst nehmen wir das Flugzeug gar nicht erst mit.)

  • Welche medizinischen Vorbereitungen, vor allem Impfungen, dürfen wir jetzt auf keinen Fall verpassen?

    HG: Man braucht für Kenia keine Impfungen. Das größte Risiko einer lebensgefährlichen Erkrankung ist die Malaria, gegen die wir Maßnahmen ergreifen müssen. Die Details dazu stehen aber auch im Reiseplan.

    Glücklicherweise sind viele unserer Reiseziele so gut wie malariafrei, z.B. Nairobi und Masai Mara. Das größte Malraria-Risiko haben wir wahrscheinlich in Lamu an der Küste, aber da bleiben wir nur ca. zwei Tage und schlafen alle unter Moskitonetzen (außer die, die lebensmüde sind :-).

    Trotzdem empfehle ich die Präventiv-Droge Malarone. Lasst euch kein Lariam verschreiben, das ist Teufelszeug (schon am eigenen Leibe verspürt).

    Es gibt ein paar Impfungen, die bei Reisen in Entwicklungsländer immer empfohlen werden, z.B. Tetanus und bestimmte Arten von Gelbsucht. Wer will und diese noch nicht hat, könnte sie sich noch verpassen lassen. Das muss man rechtzeitig tun, also relativ bald, glaube ich.

    Aber wenn man sich auf unserer Safari vorsichtig bewegt und z.B. nicht mit nackten Beinen durch Dornbüsche rennt, dann ist auch dieses Risko nicht hoch. Wer also keine Lust für eine solche Impfung verspürt, der kann sie auch weglassen. Gebt mir aber bitte nicht die Schuld, wenn ihr dann an so etwas zu Grunde geht. Das ist halt die Sache mit den kleinen Risiken, die wir Menschen nicht gut einschätzen können, an denen die Ärzte und die Pharma-Industrie aber gut verdienen.

  • Woher bekomme ich ein Paßwort für den Blog? Bei der Anmeldung konnte ich keines eingeben. Sonst hätte ich diese Fragen auch in den Blog eingegeben.

    HG: Du kriegst automatisch eine Antwort-Mail (wenn du keinen übereifrigen Spam-Filter hast). Darin steht ein Link für eine erste Anmeldung, und dort kannst du dein Passwort eingeben. Du kannst dir auch später jederzeit ein neues zusenden lassen, ebenfalls automatisch, und es dann wieder ändern. Sollte also kein Problem sein.

  • Was bedeutet der RSS-Feed für Kenia und ist das wichtig? Benötige ich dafür weitere Software? (Verzeih, ich benutze einen Blog und einen RSS-Feed gerade zum ersten mal.)

    HG: Der RSS-Feed dient dazu, dass du automatisch benachrichtigt wirst, wenn in diesem "Open forum" etwas Neues eingetragen wurde. Jeder moderne Browser kann das—du brauchst also keine besondere Software dafür. Wenn du auf den Link klickst, sollte im Browser der RSS-Feed erscheinen, in dem du ihn auch abonnieren kannst. Jedesmal, wenn du dann den Browser aufmachst, oder in von dir vorgegebenen Zeitabständen, prüft er dann automatisch, ob es etwas Neues gibt und zeigt es dir an.

    Du kannst das aber auch lassen und alle paar Tage auf die Seite schauen. Es geht auch ohne RSS.

Hans-Georg's picture

Jetzt wird's ernst

Sat, 2010-01-30 22:13 by Hans-Georg

Sun, 2010-01-31 20:30 – überarbeitet

Ich habe meinen Flug gebucht. Die beste Wahl scheint wieder KLM zu sein (Buchung auf http://klm.com/). Für euch würde der Hin- und Rückflug ungefähr €636 kosten, was ich für recht billig halte. (Ich muss etwas mehr zahlen, weil mein Hinflug im April aus unerfindlichen Gründen teurer ist.)

Was ich mit euch noch diskutieren möchte, ist, ob ihr lieber am Sonntag, 2010-05-09 oder doch schon am Samstag, 2010-05-08 kommen wollt. Der Samstag hätte für euch den Nachteil, dass ihr vermutlich Freitag abends von der Arbeit kämt und dann am nächsten Morgen schon um 4 Uhr oder noch früher der Wecker klingelt, was ich für stressig halte. Deshalb empfehle ich euch den Sonntag. Ansonsten wäre es halt einen Tag teurer, aber auch einen Tag länger. Der KLM/Kenya Airways-Flug ist in beiden Fällen gleich teuer. Der Hinflug ist in jedem Falle KLM KL0565, 10:25 Uhr ab Amsterdam Schiphol, der Rückflug Kenya Airways KL4140 oder die entsprechende KA-Nummer, die ich im Moment nicht weiß, 8:40 Uhr ab Nairobi.

Ich würde vorschlagen, stimmt einfach ab und versucht mal, hinzukriegen, dass keiner ein Veto einlegt. Ganz blöd wäre, wenn fast alle am Samstag nach Nairobi kämen und dann auf einen warten müssten, der erst am Sonntag kommt.

Wir haben uns auf der Telefonkonferenz 2010-01-31 schon weitgehend auf den Sonntag geeinigt.

Es gibt auch noch andere Flüge zu anderen Zeiten, auch z.B. Nachtflüge. Ich persönlich mag sie nicht, aus zwei Gründen:

  1. kann ich im Flugzeug nicht schlafen und bin dann mindestens einen Tag lang völlig geplättet, und
  2. kann ich mich immer noch wie ein Kind daran erfreuen, aus dem Fenster zu schauen und die Alpen, das Mittelmeer mit seinen Inseln, die Sahara, das Niltal, Khartoum und die unglaublichen Landschaften im Sudan und anderen Ländern zu sehen.

Ihr könnt ja auch mal sagen, wie ihr darüber denkt. Mir ist es völlig egal, wann ihr ankommt, wenn ihr nur alle möglichst zur gleichen Zeit kommt, wenn es denn geht.

[Nachtrag Egypt-Air-Flug:] Es scheint noch mindestens einen billigeren Flug mit Egypt Air zu geben. Ich bin früher öfter mit Egypt Air geflogen, bin aber davon abgekommen, weil man da immer irgendwann nach Mitternacht viele Stunden Wartezeit in Kairo hatte.

Wenn mehrere von euch sich auf diesen Flug einigen, wäre er aber auch machbar. Ich würde euch dann auch zur passenden Zeit abholen. Ihr solltet dann am Sonntag, dem 9. Mai ankommen, wahrscheinlich morgens.

Ein größeres Problem wäre es, wenn ihr mit diesem Flug schon am Samstag, dem 29. Mai, abends abfliegen müsstet, denn das macht Planungsschwierigkeiten. Wir kommen normalerweise erst am Samstagabend in Nairobi an, und wenn irgendetwas schief geht, dann verpasst ihr den Flug. Wenn wir aber schon am Freitag nach Nairobi zurückfahren, verlieren wir einen ganzen Tag. Deswegen könnte dieser Flug, wie jeder andere Nachtflug auch, etwas problematisch sein. [Ende Nachtrag Egypt-Air-Flug]

Die Reiseroute, die ich mir für eine dreiwöchige Safari denke, besteht aus vier Touren, alle beginnend und endend in Nairobi:

  1. Tsavo-West – Amboseli
  2. Flug nach Lamu
  3. Baringo – Samburu
  4. Masai Mara

Den Flug nach Lamu können wir auch nach die Baringo-Samburu-Tour verschieben, wenn uns das Wetter beim ersten Versuch nicht gut genug erscheint. Wir sind ja noch halb in der Regenzeit, und da gibt es manchmal tief hängende Wolken, die einen sicheren Flug nach Lamu unmöglich machen. Zu diesem Thema gleich noch mehr.

Die beiden Touren Baringo-Samburu und Masai Mara sind genau im Reiseplan beschrieben. Tsavo ist auch beschrieben, unter Kilaguni Lodge, aber wir müssen nicht unbedingt in diese Lodge gehen. Sie ist zwar sehr schön und hat eine Landebahn davor, wo man mit dem Flugzeug bis an die Lodge rollen kann, aber sie ist auch nicht gerade billig. Das können wir uns noch überlegen oder es kurzfristig vor Ort entscheiden.

Und überhaupt würde ich die Tsavo-Idee noch nicht als endgültig bezeichnen—vielleicht fällt uns noch etwas anderes ein, oder wir lassen den Tsavo ganz aus. Unser Programm wäre auch ohne ihn schon ziemlich straff. Wenn man zuviel macht und zuviel fährt, dann wird es zu unruhig und stressig.

Zweites Thema: Das Fliegen

Martina, willst du in Kenia fliegen? Meine Idee ist, dass du in Kenia deine Lizenz anerkennen lässt. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit dieser Prozedur, aber seit einigen Jahren kann man in Kenia mit einer einfachen, nicht allzu bürokratischen Prozedur seine ausländische Lizenz zeitweilig anerkennen lassen.

Das eigentliche Problem ist gar nicht die Anerkennung, sondern die Frage, ob dir jemand ein Flugzeug vermietet. Dazu müsstest du dich mit einem Piloten einem Checkout unterziehen, der je nach deiner Erfahrung und deinen Fähigkeiten eine Stunde dauern kann oder auch mehrere Stunden über mehrere Tage verteilt.

[Nachtrag 2010-02-04] Ich habe oben zwei Dokumente angehängt, die ich gerade erhalten habe und die die Versicherungsbedingungen auflisten. Ich bin nicht sicher, ob diese immer eingehalten werden müssen, aber sie liefern einen Anhaltspunkt. [Ende Nachtrag 2010-02-04]

Das bedeutet allerdings, dass du auch mindestens eine Woche früher anreisen müsstest als die anderen. Ich reise schon zwei Wochen früher an, weil ich noch mehr zu erledigen habe, würde dann aber bei deiner Ankunft in Nairobi sein und dich abholen.

Die Leute sind vollkommen gutmütig und nett, aber sie geben dir einfach kein Flugzeug, wenn sie merken, dass du den kenianischen Bedingungen nicht gewachsen bist und wenn sie dir nicht in absehbarer Zeit alles beibringen können, was du beherrschen musst.

Mein Vorschlag wäre, dass du das einfach versuchst, denn wahrscheinlich kannst du nicht einschätzen, was man in Kenia von dir verlangt und ob du das kannst. Wenn es klappt—prima, wenn nicht, dann ist das auch nicht so schlimm. Du bist in jedem Fall eine Erfahrung reicher, und niemand wird es dir übelnehmen, wenn es nicht funktioniert. Du solltest dich dafür nicht unter Druck setzen, sondern es als Vergnügen betrachten.

Wir brauchen dich als Pilot nur für den Lamu-Flug. Das ist ein drei Stunden langer Flug, zu einem guten Teil über Niemandsland, Dornbusch-Savanne, und schnurgerade nach GPS. Das hat auch den Vorteil, dass du nicht auf schwierige Bush-Strips gedrillt werden musst, denn Lamu hat eine lange, asphaltierte Landebahn. Wahrscheinlich wirst du eher auf Seitenwind-Landungen vorbereitet.

Ich habe heute eine Weile darüber sinniert, ob wir in Formation fliegen sollten, und glaube, wir sollten das größtenteils tun, insbesondere beim Aus- und Einflug von und nach Nairobi. Das würde dir den ungewohnten Funkverkehr ersparen. Wir würden auch voraussichtlich einen kleinen Umweg von 10 nm fliegen, um den "Northeast-Access-Lane"-Korridor zu vermeiden, der präzise geflogen werden müsste (zwischen dem internationalen Airport und einem Militärflughafen mitten in Nairobi hindurch). Die andere Strecke braucht nur viel weniger genau navigiert zu werden, und wenn man sowieso über 500 km fliegen muss, dann kommt es auf 20 weitere auch nicht mehr an.

Nachdem wir aus der Nairobi-Control-Zone heraus sind, sind wir allein. Wir fliegen dann nach ca. einer Stunde noch über einen letzten Flugplatz—Kitui—hinweg, und dann gibt es keine Besiedlung mehr, außer, wenn wir Glück haben, ein paar roten Elefanten, bis zum Tana River kurz vor der Insel Lamu. Meist gibt es nicht einmal Funkverkehr, weil die Sender da draußen nicht sehr dicht gesät sind. Wir können die meiste Zeit ungestört auf einer Flugzeug-zu-Flugzeug-Frequenz quatschen, wenn wir wollen.

Mark, vielleicht hast du im Mai ja auch schon deine Lizenz. Das wird dir zwar nicht viel nützen, denn als Fluganfänger kriegst du in Kenia für einen solchen Flug höchstwahrscheinlich kein Flugzeug, aber selbst das könnten wir versuchen und mit den Flugzeugeigentümern in Nairobi besprechen.

Auf jeden Fall aber wärst du als Kopilot sehr hilfreich. Du könntest insbesondere bei den An- und Abflügen auf die Flughöhe achten, beim Navigieren helfen und alle möglichen anderen Aufgaben übernehmen, um Martina so gut wie möglich zu entlasten.

Mein Vorschlag wäre, bei tiefen Wolken nicht unter 1.000 Fuß zu sinken, sondern bei 1.000 Fuß umzukehren und z.B. in Garsen zwischenzulanden, bis sich die Wolken verzogen haben. Das Land ist in Küstennähe zwar flach, aber ich möchte kein Risiko eingehen und überall sichere Reserven haben. Wir sollten daher alles, so gut es geht, schon vorher besprechen, so dass wir nicht in schwierigen Situationen in der Luft unnötig mit Entscheidungsfindung zu tun haben.

Martina, mit welchen Flugzeugtypen hast du Erfahrungen? Zur Debatte steht wahrscheinlich eine Cessna 172 oder vielleicht auch noch andere Typen wie Piper Cherokee, aber das steht noch nicht fest. Wieviele Flugstunden bist du schon als Pilot geflogen?

Ein weiteres Problem, das wir noch lösen müssen, ist, dass wir, wenn alle tatsächlich mitkommen, nicht alle in zwei viersitzige Flugzeuge passen. Außerdem trägt die Cessna 172 keine vier Leute, schon gar nicht mit Gepäck. Es gibt mehrere mögliche Auswege:

  1. Wir finden einen weiteren Piloten, der die restlichen Mitreisenden nach Lamu fliegt.
  2. Zwei oder drei von uns fliegen mit einem Linienflug nach Lamu und zurück, was allerdings die Zeitplanung einengt, weil meines Wissens nicht jeden Tag ein Flug nach Lamu geht.
  3. Ich mache einen Pendelflug. Das allerdings ist zeitlich auch sehr schwierig, anstrengend und teurer, weil je ein Leerflug bezahlt werden muss. Ich müsste an zwei Tagen je ca. 9 Stunden fliegen. Wenn das Wetter zuverlässig gut wäre, dann käme das allerdings auch in Frage.
  4. Zwei oder drei fliegen nicht nach Lamu, sondern machen etwas anderes (Mt. Kenya besteigen?).
  5. Wir lassen den Lamu-Flug ganz ausfallen.

Flugkosten

Wir müssen die reinen Flugzeiten bezahlen. Zuletzt bewegte sich der Preis um die €70 pro Person und Flugstunde, kann aber inzwischen schon wieder gestiegen sein. (Bei Checkout-Flügen ist es etwas anders, und dort kommen auch noch Kosten für den Checkout-Piloten hinzu.)

Ich halte es normalerweise so, dass ich alle Kosten für meinen Checkout und sonstige Vorbereitungsflüge selbst bezahle.

Die Flugkosten für die Streckenflüge mit Passagieren werden durch drei geteilt. (Es gibt drei Passagier-Sitzplätze.) Jeder Passagier bezahlt ein Drittel. Wenn alle Plätze besetzt sind, bezahlt der Pilot überhaupt nichts. Wenn Plätze frei bleiben, dann übernimmt der Pilot diese Kosten.

Das hat den Vorteil für die Mitreisenden, dass ihre Flugkosten gut planbar sind und nicht davon abhängen, wieviele Passagiere mitfliegen. Für den Piloten hat es den Vorteil, dass er möglicherweise für diese Flüge nichts zu bezahlen braucht, aber dafür das Risiko trägt, möglicherweise Teilstrecken teilweise oder ganz alleine bezahlen zu müssen.

Schön wäre es für mich, wenn ich dadurch billiger davonkäme als ihr, aber leider ist das nicht so. Wenn man bedenkt, dass der Pilot mindestens eine Woche vorher anreisen muss, um alles vorzubereiten (Flugschein, Checkout, möglicherweise Trainingsflüge), dann ist diese Ersparnis, wenn sie denn tatsächlich eintritt, nur ein schwacher Trost und führt noch lange nicht zu einem vollständigen Ausgleich.

Im Falle des Lamu-Fluges nehme ich an, dass die Flugzeuge voll werden, so dass Martina dieses Risiko nicht oder nur sehr begrenzt tragen muss, z.B. nur dann, wenn jemand erst auf dem Hinflug feststellt, dass er das Fliegen in einem kleinen Flugzeug in Ostafrika wider Erwarten doch nicht verträgt und lieber über Land (sehr langwierig) oder in einem größeren, schnelleren Linienflugzeug zurückkommen will. Ich hoffe mal, dass das unwahrscheinlich ist.

So, das wär's erst einmal für heute. Ich warte auf eure Meinungen.

Telefonische Erreichbarkeit / Internetzugang

Sun, 2010-01-24 23:06 by jan

Für mich wäre es aus beruflichen Gründen sehr hilfreich, wenn ich gelegentlich eine Internetanbindung nutzen könnte. Wie sind die Chancen und Preise hierzu? Inwiefern ist man telefonisch (mobil) erreichbar?

Hans-Georg's picture

Steht alles im Reiseplan

Sun, 2010-01-24 23:25 by Hans-Georg

Ich kann euch alle nur bitten, den Reiseplan zu lesen, denn darin stehen auch etliche Informationen, die noch deutlich wichtiger sind als die über Handys und Internetverbindungen.

http://michna.com/kenia.htm#Mobiltelefone
http://michna.com/kenia.htm#Internetverbindung

Also mal schnell die Lesebrille aufsetzen. (:-) Ich empfehle sogar, den Reiseplan auszudrucken und mitzunehmen, weil er Streckenbeschreibungen enthält, die man unterwegs möglicherweise braucht. Es kann nicht schaden, wenn in jedem Auto ein Exemplar griffbereit liegt.

Eingehende Anrufe

Mon, 2010-01-25 00:47 by jan

Muss in Kenia der angerufende Mobilfunkteilnehmer auch etwas für Anrufe bezahlen?

Falls Interesse besteht, könnte ich Anrufweiterleitungen von deutschen Festnetznummern für ca. 7 Cent/min zu kenianischen Mobilfunknummern konfigurieren. Wir könnten uns z. B. kenianische Prepaidkarten besorgen und wären dann preisgünstig erreichbar.

Hans-Georg's picture

Handys kontra Safari

Mon, 2010-01-25 21:29 by Hans-Georg

Sun, 2010-01-31 21:00 – überarbeitet

Meines Wissens muss man in Kenia selber etwas dazuzahlen, wenn man z.B. von Deutschland aus angerufen wird. Ich persönlich hoffe aber nicht nur wegen der Kosten, dass mich im Urlaub niemand anruft, und erfahrungsgemäß passiert das bei mir auch nur sehr selten.

Ein Problem mit der Weiterleitung könnte sein, dass wir die Telefonnummern ja erst erfahren, nachdem wir die SIM-Karte gekauft haben.

Mitreisende, deren Telefon bei Fahrten in Naturschutzgebieten, also z.B. beim Beobachten von Wildtieren, klingelt oder benutzt wird, werden üblicherweise aus dem Auto geworfen, nach Möglichkeit mitten ins nächste Löwenrudel oder in einen Fluss mit Krokodilen und Nilpferden, damit sie lernen, worauf es in einem Afrika-Urlaub und überhaupt im Leben wirklich ankommt. Ich bitte euch alle schon im Voraus, dabei tatkräftig mitzuhelfen.

Wenn wir schon mal bei störenden Geräuschen technischer Geräte sind, bitte lest auch gleich die Bedienungsanleitung eurer Kameras daraufhin durch, wie man alle Pieps- und Klicktöne abschalten kann. Bei allen Kameras, die ich kenne, kann man das, und man muss es auch bei der Wildtier-Fotografie.

Comment viewing options

Select your preferred way to display the comments and click "Save settings" to activate your changes.