Kenia-Safari 2010

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Thu, 2009-11-26 23:06 by Hans-Georg · Forum/category:

In den letzten drei Wochen im Mai 2010 fand eine nicht-öffentliche, nicht-kommerzielle Kenia-Safari statt. Hier konnte und kann man Fragen und Antworten als Kommentar anfügen.

Dies hier ist vollkommen öffentlich, daher bitte keine geheimhaltungswürdigen Informationen hineinschreiben, sondern solche lieber per Email schicken.

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Reisebericht (englisch) | Kenya Webcams | Wetter Nairobi

Anmerkung zu den Webcams: Mt. Longonot, dessen Kraterrand im Bildhintergrund zu sehen ist, liegt im Rift Valley neben dem Lake Naivasha. Auf der Wilson Airport Aero Club of EA Webcam konnte man mich sehen, wenn ich gerade zufällig dort vorbeilief. (:-)

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Plan

Sun, 2010-01-24 17:44 by Hans-Georg

Ich habe inzwischen einige Informationen eingeholt, die mir noch fehlten. Jetzt steht erst einmal mein Plan fest. Ich fliege nicht, wie erst vorläufig erwogen, im März schon nach Kenia, sondern am 25. April, also schon zwei Wochen, bevor die eigentliche Safari beginnt.

Wenn bei mir alles glatt geht (ich habe in Nairobi eine Sprachprüfung im Zusammenhang mit meinem kenianischen Flugschein), dann werde ich mindestens in der ersten Maiwoche nicht in Nairobi sein und erst zurückkehren, um euch vom Flughafen abzuholen, wenn die ersten von euch eintreffen.

Ich habe meinen Flug schon gebucht. Ich fliege am Sonntag, 30. Mai (Weltuntergang) um 8:40 Uhr mit KL 4140 (ein Kenya Airways Flug) nach Amsterdam.

Da wir jetzt 8 relativ sichere Teilnehmer haben, würde ich zwei Suzuki Maruti Gypsy Geländewagen vorsehen. Wer von euch möchte gerne einen dieser Wagen lenken und wer möchte das nicht? Jeder sollte fahren können und sich bei erstbester Gelegenheit mit dem Auto vertraut machen, aber wer keine Lust hat, das Auto über die längeren Strecken zu steuern, braucht das selbstverständlich nicht zu tun, solange jemand anderes das gerne möchte.

Wir brauchen dann aber zwei GPS-Empfänger und mindestens zwei Leute, die sich mit diesen gut auskennen und mit Waypoints und Routen umgehen können. Wir brauchen außerdem zwei robuste Halter für die Geräte, wahrscheinlich solche mit einem Saugnapf für die Frontscheibe. Freiwillige vor!

Wie schon gesagt, ist die erste Wahl ein Garmin-Empfänger mit Garmins WorldMap als Karte geladen. Geräte mit wenig Kartenspeicher sind völlig ausreichend, weil die WorldMap nur eine geringe Informationsdichte hat. Andere Geräte tun es aber auch. Die WorldMap ist nett, aber nicht unbedingt erforderlich.

Ein paar Landkarten brauchen wir auch, ich würde sagen, auch eine pro Auto. Ein passables Kriterium für eine hinreichende Landkarte ist, dass die Tracks vom Lake Baringo über Loruk – Tangulbei – Churo – Mugie – Kisima – Wamba – Archer's Post darauf sichtbar sein sollten. Wer von euch sammelt Landkarten?

Zusammen ist man weniger allein

Tue, 2010-01-12 20:04 by Gabirele

Dass jeder selbst seinen Flug bucht, ist schon klar. Aber dann:
Wie werden wir das organisatorisch angehen? Einen festen Tag und Treffpunkt in Nairobi ausmachen? Letzte Nacht habe ich geträumt, dass ich alles (also auch Auto mieten und fahren) komplett allein erledigen muss. Wir fahren aber doch schon meistens als Gruppe und auch mit mehreren Leuten pro Auto, oder hatte ich das ganz falsch verstanden?
Drei Wochen quasi allein durch Kenia zu fahren stelle ich mir nicht so prickelnd vor.

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Klar

Tue, 2010-01-12 21:34 by Hans-Georg

Ich werde mindestens eine Woche vor allen anderen in Nairobi sein und habe vor, euch alle vom Flughafen abzuholen. Der Treffpunkt ist am 9. Mai am internationalen Flughafen Nairobi. Ich habe mir die Flüge noch nicht angesehen, aber in den letzten Jahren war immer KLM/Kenya Airways am besten, mit Umsteigen in Amsterdam.

Im Idealfall stehen die Autos schon bereit, wenn ihr alle kommt. Ihr dürft gleich am ersten Abend im Dunklen vom Flughafen zum Aero Club of East Africa fahren. (:-) Aber keine Sorge, die Strecke ist nicht schwierig, nicht besonders lang, und ich fahre vorneweg.

Der Rückflug sollte am 30. Mai sein.

Die erste Nacht verbringen wir, wenn wir genügend viele Zimmer bekommen, im Aero Club of East Africa.

Zwar kann jeder machen, was er will—wir haben ja keinen Vertrag—aber die Idee ist schon, dass wir immer im lockeren Konvoi fahren, mit dauerndem oder regelmäßigem Sichtkontakt je nach Staub.

Für die Autos, die Flugzeuge und die Leute gibt es eine einfache Mathematik. Wir wollen möglichst vermeiden, dass jemand alleine im Auto fahren muss, wir müssen aber genug Sitzplätze in den Autos haben, dass alle, auch wenn sie aus dem Flugzeug aussteigen, in die Autos passen. Autos und Flugzeug sind viersitzig.

Das klappt z.B. mit einem Flugzeug, zwei Autos und 8 Reisenden. Es klappt auch mit einem Flugzeug, drei Autos und 10 Reisenden. Es klappt aber nicht mit 9 Reisenden, weil da einer alleine fahren müsste, wenn das Flugzeug voll besetzt ist. Von 10 Personen an aufwärts geht es immer, aber ich habe keine Erfahrung mit größeren Reisegruppen. Vermutlich wird es mit wachsender Teilnehmerzahl immer schwieriger, alle beieinander zu behalten.

Obwohl wir ein paar tausend Kilometer fahren und fliegen, versuche ich, das Fahren in Grenzen zu halten. Es hat sich bewährt, lieber etwas länger an einem Platz zu bleiben, damit das Ganze nicht in hektisches Kilometerfressen ausartet. Außerdem sind manche Strecken ziemlich anstrengend, je nach dem aktuellen Straßenzustand, der sich von Jahr zu Jahr ändert. (Viel Regen in den letzten Jahren: schlechtere Straße, Straße neu gemacht: bessere Straße, wobei Straße auch nur Fahrspur bedeuten kann.)

Außerdem empfehle ich allen, der Fotografie eine gewisse Priorität zu geben. Das sollte meines Erachtens bedeuten, dass jeder den Fahrer bitten kann, sofort anzuhalten, um Fotos zu machen, und dass der das dann auch tun sollte, und auch ein paar Meter zurückfahren.

Noch ein kleiner Hinweis: Die ausführliche Anleitung zum Fahren des Geländewagens gibt es nur auf der englischen Website http://michna.com/kenya.htm. Sie fehlt auf der deutschen Seite http://michna.com/kenia.htm. (Falls sie jemand gerne übersetzen möchte …) Bei uns geht es aber nicht um extremes Geländefahren, sondern eher darum, wie wir bequem und sicher ans Ziel kommen, auch wenn der Weg mal durch etwas größere Schlammlöcher versperrt ist.

GPSr

Fri, 2009-12-18 23:44 by Gabirele

Moin moin,

sind eigentlich genug kartentaugliche GPS-Empfänger vorhanden?

Grüße,

Gabriele

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Das müssen wir noch herausfinden.

Sat, 2009-12-19 10:11 by Hans-Georg

Willkommen im Blog!

Sieht aus wie eine zusätzliche Spalte im Google-Document. Habe ich gerade angelegt.

Zur Not tut es auch ein nicht kartentauglicher GPS-Empfänger. Die Karten geben sowieso nicht viel her, aber ein bisschen helfen sie. Jedes Auto sollte im Idealfall auch eine gute Papier-Landkarte dabei haben, für alle Fälle.

Ich hoffe, dass alle Piloten ein gutes GPS haben.

Das GPS allein tut's auch noch nicht. Man braucht einen guten Halter, der sich an der Frontscheibe festsaugt, und das auch zuverlässig bei Staub und Hitze. Je größer der Saugnapf, desto besser, aber meiner mit geschätzten 6 cm Durchmesser hat sich dank seiner guten Gummi-Konsistenz bisher auch gut bewährt.

Wenn das GPS da an einem Scharnier herunterhängt, wie bei meinem Halter, dann braucht man auch noch etwas Schaumgummi, damit es nicht immerzu hart gegen das Armaturenbrett schlägt. Wir fahren lange Strecken über unbefestigte Fahrspuren, und ein guter Teil davon ist ziemlich rauh. (Das sind so Erfahrungs-Geschichten, auf die man von ferne nicht immer gleich kommt. :-)

Gut ist, dass man in Äquatornähe meist ziemlich viele Satelliten gleichzeitig empfängt. 12 sind gar nicht selten. Auf dieser Seite sind die Anforderungen nicht sehr hoch. Auch ein älteres GPS mit einem nicht so empfindlichen Empfänger funktioniert da prima.

Schon vor der Abreise sollte jeder GPS-Empfänger die Waypoints und Routen für Ostafrika geladen haben, denn unterwegs ist das vielleicht nicht mehr möglich, z.B. wenn mein alter Laptop kaputtgeht oder das passende Kabel nicht da ist.

Inventur anderer Mitreisender erbeten. :-)

Tue, 2010-01-12 22:43 by Gabirele

Mein Einfachstteil bietet weder Datenschnittstelle noch Lademöglichkeit und kommt für mich deshalb nicht in Frage (Waypoints und Routen händisch einzutippern ist mir zu fehlerträchtig, und tonnenweise AA-Batterien möchte ich auch nicht mitschleppen).

Da wäre es schon schön zu wissen, wie die Bestände aussehen. Wie schon angedeutet, würde ich notfalls halt einen etwas leistungsfähigeren GPSr anschaffen, aber da ich ihn im täglichen Leben nicht benötige, wäre das eher kein Lustkauf.

Los, liebe Mitreisende: Tragt in die Google-Tabelle ein, was Ihr zu bieten habt! :-)

nüvi

Wed, 2010-02-03 20:13 by Gabirele

An mein schlichtes Auto-Navi (Garmin nüvi) hatte ich bisher noch gar nicht gedacht in diesem Zusammenhang. Dank Telefonkonferenz habe ich eben mal nachgeschaut, und siehe da: anscheinend kann ich die Garmin World Map importieren. Das mit den Waypoints teste ich am Wochenende mal, müsste aber klappen. Und die Befestigung kriegen wir auch irgendwie hin.

Später mehr an dieser Stelle.

Herzlichen Dank für das Gespräch inkl. rubber duck debugging. ;-)

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Halter

Wed, 2010-02-03 22:31 by Hans-Georg

Für das nüvi gibt es sicher von Garmin selber einen Halter mit Saugnapf für die Frontscheibe, und dann gibt es noch mindestens eine amerikanische Firma, die sehr gute Halter herstellt, deren Name mir aber gerade nicht einfällt.

Welche nüvi-Version hast du? Dann frage ich in mal in alt.satellite.gps.garmin nach.

Re: Halter

Thu, 2010-02-04 22:00 by Gabirele

Ja, einen im Lieferumfang enthaltenen Saugnapf mit Zubehör habe ich natürlich, der fällt aber gern mal ab (hauptsächlich bei Temperaturschwankungen während der Fahrt), was allerdings auch an der Scheibe selbst (kleines Auto, krumme Scheibe) liegen mag. Auf weiteren Fahrten ist es ein bisschen lästig, wenn man das Navi immer wieder vom Boden aufsammeln muss. Andererseits könnten wir's ja auch von unten ein bisschen stabilisieren. Hm.

Ach ja: Es ist ein nüvi 360T.

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