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Berichterstattung der Massenmedien über den Atomunfall in Fukushima, Japan![]() Nach dem Tsunami und dadurch ausgelösten Unfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi fiel mir in Gesprächen mit Freunden und Bekannten zusehends auf, dass diese völlig falsche Informationen über den Unfall hatten und diese ernsthaft und unkritisch glaubten. Ein extremes Beispiel war eine Frau, die, von einer Demonstration zurückgekehrt, stolz berichtete, dass sie sich in das Kondolenzbuch für die 20.000 Toten des Kernkraftwerks-Unfalls eingetragen hätte. Ich habe daraufhin eine nicht repräsentative und informelle Umfrage gestartet, in der ich verschiedene Leute, mehrheitlich überdurchschnittlich gebildet bis hin zu Professoren der Physik oder der Wirtschaftswissenschaft, nach einigen simplen Fakten befragte, z.B. nach der Zahl der Toten durch radioaktive Strahlung als Folge des Unfalls. Die genannten Zahlen für die Toten bewegten sich zwischen 2 und den obigen 20.000. Keiner der Befragten nannte die richtige Zahl, Null. Auch die Tatsache, dass in Japan kein Fall von akuter Strahlenerkrankung aufgetreten ist, traf auf Erstaunen und Ungläubigkeit. Mit der Wahrheit konfrontiert, folgten Antworten, wie dass die zwei im Kraftwerk "verunglückten" Arbeiter (siehe unten) sicher bald sterben würden und dass viele andere als Folge der radioaktiven Strahlung später an Krebs sterben würden. (Es gibt keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte für solche Folgen.) Meine generelle Beobachtung ist, dass die Massenmedien nicht das geringste Interesse daran haben, beim Nachrichten-Konsumenten einen realistischen Eindruck der Lage zu vermitteln, sondern nahezu ausschließlich versuchen, seine Ängste zu schüren. Dabei ist ihnen fast jedes Mittel recht. Die Vermutung, die Reporter hätten nur mangels Sachkenntnis Dinge verwechselt oder falsch verstanden, lässt sich nicht aufrechterhalten. Für den aufmerksamen Beobachter und Zuhörer wird offensichtlich, dass die Medien die Wahrheit zielstrebig und geschickt verdrehen und verfälschen. Die Medien können sich zwar eine direkte, blatante Lüge nicht leisten, aber sie können Dinge so darstellen, dass der Effekt derselbe ist. Dazu haben sie gut funktionierende Methoden entwickelt, die ich gerne ans Licht der Öffentlichkeit bringen würde. Mir ist wohl bewusst, dass ich damit gegen den Strom der allgemeinen Atomangst schwimme und auch gegen die Interessen derjenigen Atomenergie-Gegner, denen jedes Mittel recht ist, ihr Ziel zu erreichen. Insofern ist es wahrscheinlich in der heutigen, hauptsächlich durch die Medien erzeugten Stimmungslage eine undankbare Aufgabe. Dies sind in aller Kürze einige der verwendeten Methoden:
Was wir bräuchten, sind mehr konkrete Beispiele für derartig schlechte Berichterstattung. Ich bedaure mittlerweile, besonders die Meldungen im Radio nicht transkribiert zu haben, denn die schienen mir oft besonders übel zu sein. Möglicherweise rührt das daher, dass das Manipulieren von Texten einfacher ist als das von Bildern und Videoaufnahmen. Stimmen der Vernunft sind in den Massenmedien außerordentlich selten und selbst im Web nicht leicht zu finden. Die eine oder andere gute Informationsquelle findet sich in den Links am Ende dieses Artikels. In der gegenwärtigen Stimmung fühle ich mich genötigt, hinzuzufügen, dass ich keineswegs ein Befürworter der Atomenergie bin, dem jedes Mittel recht ist oder der die Risiken nicht sieht oder nicht sehen will. Ganz im Gegenteil halte ich es für sehr vernünftig, den Fukushima-Unfall genauestens zu analysieren und Lehren daraus zu ziehen, wenn auch keine voreiligen. Es geht mir um Wahrheitsfindung. Es geht mir auch darum, dass Regierungen und Parteien unser Geld nicht sinnlos zum Fenster hinauswerfen, nur um Wählerstimmen auf der Basis der von den Medien künstlich erzeugten, verfälschten Stimmung zu gewinnen. Weitere Informationenund einige wenige Beispiele, teils in englischer Sprache, für eine bessere Berichterstattung
[Dieser Artikel wird bei Bedarf erweitert und aktualisiert. Ich bitte darum, über den Atomunfall selbst nicht hier zu diskutieren, sondern bei Bedarf in einem separaten Artikel. Hier geht es nur um die Medien-Berichterstattung.]
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